Archiv für das Tag 'Türkei'

Kombiverkehr baut Verbindungen nach Südosteuropa aus

29. Januar 2014

Foto: Kombiverkehr

Nach dem erfolgreichen Anlauf der ersten Asien-Verbindung der Frankfurter Kombiverkehr KG im Oktober letzten Jahres startet der Anbieter mit dem größten europäischen Netz für intermodale Transporte in Europa am 4. Februar eine weitere Bahn-Fähre-Kombination zwischen Deutschland, Griechenland und der Türkei. Dreimal wöchentlich wird ein Direktzug in jeder Richtung zwischen dem Kombiterminal München-Riem und Triest Sattelauflieger, Container und Wechselbehälter transportieren, meldet das Unternehmen.

Sendungen nach Griechenland gehen auf der Fähre nach Patras weiter, Sendungen in den westlichen Teil der Türkei nach Tekirdag und für den asiatischen Teil in den Hafen Pendik am östlichen Rand von Istanbul. Der neue Zug zwischen München und Triest fährt über Nacht. Eine Sendung zwischen München und Pendik ist den Angaben zufolge nur vier Tage unterwegs.

(Kombiverkehr; Foto: Kombiverkehr)

Škoda liefert erste Straßenbahn für Konya aus

30. Oktober 2013

Škoda Transportation hat gestern in der Türkei die erste Straßenbahn, die für die Stadt Konya produziert wurde, enthüllt. Die neu entwickelte Niederflur-Tram 28T ist nun fertig zur Auslieferung nach Konya. Škoda wird nach eigenen Angaben insgesamt 60 komplette Straßenbahn in die türkische Stadt liefern. Die Bahnen haben eine Kapazität von 364 Fahrgästen, bestehen aus fünf Abschnitten und sind 32,5 Meter lang.

(Škoda, Foto: Škoda)

Kombiverkehr steuert erstmals Asien an

27. September 2013

Die Frankfurter Kombiverkehr KG, der Anbieter mit dem größten europäischen Netz für intermodale Transporte in Europa, startet gemeinsam mit den Partnerunternehmen Cemat und Adria Kombi am 7. Oktober 2013 erstmals eine Verbindung zwischen Deutschland und dem asiatischen Teil der Türkei, außerdem eine weitere Griechenland-Verbindung. Das teilte das Unternehmen heute mit.

Das Angebot verknüpft Schienen- und Schiffstransport: Dreimal wöchentlich pendeln Shuttlezüge zwischen Frankfurt/Main, Ludwigshafen und dem Adriahafen Triest. Von Triest können Sattelauflieger, Container und Wechselbehälter per Fähre entweder ins griechische Patras oder in die türkischen Häfen Tekirdag und Pendik weiterfahren. Tekirdag ist eine zentrale Hafenstadt im europäischen Teil der Türkei. Pendik gehört zu Istanbul und liegt auf der asiatischen Seite der türkischen Metropole, 23 Kilometer vom Zentrum entfernt. „Durch die Nutzung der Fähre und des Hafens Pendik vermeiden unsere Kunden für asiatische Sendungen die belastete Istanbuler Infrastruktur über den Bosporus und sparen damit erheblich Zeit”, erläutert Peter Dannewitz, Leiter Vertrieb bei Kombiverkehr.

(Kombiverkehr)

DB Schenker Rail fährt ab September „Bosporus Shuttle“

7. Juni 2013

DB Schenker Rail bietet ab September 2013 unter dem Namen „Bosporus Shuttle“ wöchentlich drei Zugpaare zwischen Deutschland und der Türkei an. Diese Zahl soll später auf fünf Zugpaare erhöht werden. Damit wird das bisherige Angebot im Schienengüterverkehr zwischen Westeuropa und Zielen in der Türkei erweitert. DB Schenker Rail Bulgaria übergibt die Züge an der bulgarisch-türkischen Grenze direkt an die Türkische Staatsbahn TCDD.

Dieses Angebot kann den Kunden aufgrund des leistungsfähigen Netzwerkes in Europa bei DB Schenker Rail offeriert werden.

[Quelle: DB Schenker]

RCA: Neue RORO-Verbindung mit Türkei

5. Juni 2013

Die Rail Cargo Group wird in Kooperation mit der türkischen UN RORO Shipping Company ab Juli neue Verkehre im RoRo-Bereich zwischen der Türkei und Nordwest-Europa anbieten. Das machten die Unternehmen heute auf der Transport Logistic in München bekannt. Der österreicherische Operateur RCA übernimmt die Trailer am Hafen Triest vom Schiff und fährt sie zu Terminals in verschiedene europäische Länder.

(red)

Letzte Anmeldefrist für eurasia rail 2013 läuft

14. Dezember 2012

Die weltweit drittgrößte Messe im Bereich Bahntechnik mit Schwerpunkt Bahninfrastruktur, Bahnfahrzeuge und -komponenten, Bahntechnologie und Logistik findet nun zum dritten Mal vom 7. bis 9. März 2013 in Istanbul (IFM) statt. Die teilnehmenden Länder sind: Deutschland, Tschechische Republik, Volksrepublik China, Frankreich, England, Polen, USA, Indien, Schweiz, Italien, Spanien, Japan, Litauen und Rumänien. Unterstützt wird die Messe vom Türkischen Verkehrsministerium, der türkischen Eisenbahngesellschaft TCDD, TOBB und KOSGEB.

2011 haben sich 118 Firmen aus 20 Ländern an der Messe beteiligt. Im vergangenen Jahr nahmen 188 Aussteller aus 21 Ländern teil, registriert wurden fast 17.000 Besucher. 2013 werden bis zu 300 Aussteller und 25.000 Besucher erwartet. Unter den Ausstellern sind Global Player wie Alstom, Siemens, General Electric, Bombardier, Vossloh, ABB, CAF, Talgo, Hyundai Rotem, Knorr-Bremse, ZF, Webasto und Thales sowie türkische Unternehmen wie İstanbul Ulaşım A.Ş, Sarkuysan, BM Makine, Makin, Medel, Emirler und Savronik. Die Anmeldefrist für Aussteller endet am 31. Januar 2013. Weitere Informationen gibt es unter: www.eurasiarail.eu

In eineinhalb Tagen mit dem ICE nach Peking

30. März 2011

Bulgarien, Türkei und China arbeiten am Projekt einer für 320 km/h ausgelegten Hochgeschwindigkeitsstrecke von Peking nach Europa. Noch klingt der Plan wie Zukunftsmusik, doch die Chinesen meinen es mit der transkontinentalen Schnellstrecke Ernst. Finanziert werden soll die längste Schnellstrecke der Welt ausschließlich von China. Theoretisch könnte man dann in Berlin in den ICE einsteigen und je nach Trassenführung und 11.000 Kilometer Bahnfahrt in Peking ankommen. Die Reise würde bei einem durchschnittlichen Tempo von 280 km/h rund 40 Stunden dauern. Zurzeit brauchen Reisende mit dem Zug sieben Tage.

Drei Trassenverläufe sind möglich:

1. Peking – Xi’an – Chengdu – Kunming – Delhi – Kabul – Teheran – Istanbul – Sofia – Wien durch den Nahen Osten, Pakistan und Indien. Von dieser Hauptstrecke würden Zweiglinien nach Hanoi und Ho Chi Minh City, Bangkok, Kuala Lumpur und Singapur abzweigen. Diese Strecke ist die kürzeste der drei Routen. Problematisch sind aber das gebirgige Gelände und die politischen Probleme zentralasiatischer Länder untereinander.

2. Die mittlere Route würde von Peking nach Berlin oder Wien führen. Die Routenführung. Peking – Zhengzhou – Xi’an  – Ürümqi – Aral’sk – Astrakhan – Volgograd – Kiew – Lemberg – Berlin. Diese Strecke führt zu einem großen Teil durch flache Steppe, ist also einfach und schnell zu bauen. Der Zugang nach China erfolgt bei dieser Variante durch die Tien Shan und Altai Gebirge erfolgen.

3. Die nördliche Trasse würde von Peking über Ulan Bator und Astana nach Moskau und Warschau nach Berlin führen.  

Die größten Hindernisse einer Eisenbahnverbindung zwischen China und Europa sind hierbei keine technischen, sondern politische. Eine Route durch Kasachstan und Russland scheint politisch weniger heikel zu sein, tangiert aber den Iran.