Archiv für das Tag 'Rail Cargo Austria'

RCG und T.O.Delta bauen Triest-Verbindung aus

9. Dezember 2013

Die Rail Cargo Group und T.O. Delta S.p.A., den Terminal- und Hafenoperator in Triest, verbindet bereits seit über zwei Jahren eine erfolgreiche Partnerschaft in der Entwicklung und dem Ausbau von Hinterlandverkehren. Von Triest aus wurden bereits Verbindungen für den Schienengüterverkehr zwischen Deutschland, Österreich, Ungarn, der Tschechischen Republik und der Slowakei geschaffen, die derzeit weiter ausgebaut werden. Mit der Verbindung Ulm-Triest v.v. wird nun eine weitere neue Relation angeboten, teilen die Unternehmen heute mit.

Der nun einmal wöchentlich verkehrende Ganzzug verbindet den Triest Marine Terminal mit dem Ulm Dornstadt-Terminal auf der Schiene. Die Zugabfahrt ab Triest wurde optimal auf die Entladetätigkeiten ausgerichtet und bietet mit einer Fahrtzeit von 12 Stunden eine der schnellsten Laderampe-Tür-Verbindungen nach Ulm auf dem gesamten Markt. Das neue Zugprodukt stellt damit schnelle Transportverbindungen von Export-Frachtgut für Fernost- und Mittelmeer-Aktivitäten sicher. Eine Steigerung der Intervalle der Verbindung Ulm-Triest erfolge in den kommenden Wochen, heißt es.

(ÖBB, Foto: RCA/Rupp)

Neuer Head of Continental Services bei IMS

1. August 2013

Herr Patrick Schleifer, MBA übernimmt mit 01.08.2013 die Leitung der Kontinentalabteilung bei IMS. „Mit Patrick Schleifer haben wir einen erfahrenen Manager im Bereich Kontinentale Logistik gewonnen, der unser intermodales Netzwerk an Bahnverbindungen mit neuen Kontinentalen Strecken erweitern wird.“, ist Wolfgang Tomassovich, CEO von IMS, überzeugt. Zuletzt zeichnete Patrick Schleifer bei Rail Cargo Austria (RCA) für den Einkauf Partnerbahnen verantwortlich.

[Quelle: IMS Intermove System Speditions- und Transport GmbH]

Kartellverfahren gegen RCA

20. Dezember 2010

Österreichischen Medienberichten zufolge strebt die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) ein weiteres Kartellverfahren gegen die ÖBB an. Es geht darum, dass Rail Cargo Austria (RCA) angeblich Konkurrenten quasi dazu zwinge, über unerlaubte Kombi-Tarife oder Rabatte im Containerverkehr, nicht nur im Schienenvor- und -nachlauf die Dienste der ÖBB zu kaufen, sondern auch im -hauptlauf. Konkret sollen den Kunden Transporte vom Versender zu österreichischen Terminals auf denen kaum Wettbewerb herrscht, deutlich günstiger angeboten worden sein, wenn sie auch auf dem Hauptlauf mit der ÖBB fuhren.
Da der Containerverkehr laut BWB “von einem einzigen Schienengüterverkehrsunternehmen beherrscht wird” liege ein klarer Missbrauch der Marktmacht vor, zumal die RCA im untersuchten Zeitraum seit 2004 mit dem Preisniveau deutlich unter den eigenen Kosten angeboten habe.

ÖBB: Finanzlage sehr ernst

14. September 2010

Die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) wird in den nächsten Jahren 500 Millionen Euro einparen müssen. Der im Frühjahr von der österreichischen Regierung als Sanierer berufene Chef der ÖBB, Christian Kern, kündigte eine radikalen Kurswechsel an. Es fehle an Kostenbewusstsein, zum Jahresende werde das Unternehmen daher einen Verlust im dreistelligen Millionenbereich erzielen. Die Güterverkehrstocher Rail Cargo Austria (RCA) habe nach Medienberichten in den vergangenen Jahren 650 Millionen Euro an Eigenkapital vernichtet, die vor zwei Jahren erfolgte 400-Millionen-Übernahme der Güterverkkehrssparte der ungarischen Staatsbahnen habe sich  als kostspieliger Fehlgriff entpuppt. Zuzeit besteht der Verwaltungsapparat der ÖBB aus 5000 Mitarbeitern, bis 2013 soll dieser um 1000 Personen verkleinert werden, auch 100 Führungspositionen seien betroffen.

RCA mit 20 Prozent weniger Umsatz

15. März 2010

ÖBB-Aufsichtsratspräsident Horst Pöchhacker hat bekannt gegeben, dass die Güterverkehrstochter der Österreichischen Bundesbahnen Rail Cargo Austria (RCA), dass Geschäftsjahr mit einem Umsatzeinbruch von rund 500 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr abgschlossen hat. Lag der Umsatz in 2008 noch bei 2,5 Milliarden Euro, waren es in 2009 nur zwei Milliarden Euro. Friedrich Macher, Vorstand der RCA, geht davon aus, dass es zwei bis drei Jahre dauert, bis der Level von 2008 wieder erreicht werden kann.

Xrail – Eine Allianz für den Einzelwagenverkehr

11. Februar 2010

In einer Allianz mit SBB Cargo (Schweiz), Rail Cargo Austria (Österreich), CFL Cargo (Luxemburg), CD Cargo (Tschechien), Green Cargo (Schweden) und SNCB Logistics (Belgien) will DB Schenker Rail den Einzelwagenladungsverkehr in Europa effektiver betreiben. Unter dem Namen Xrail soll das defizitäre, aber unverzichtbare Geschäft besser organisiert und ausgelastet werden.