Archiv für das Tag 'Hochgeschwindigkeitsstrecke'

Vossloh Fastening Systems gewinnt Auftrag in Saudi-Arabien

28. November 2013

Vossloh Fastening Systems, führender Hersteller von Schienen-Befestigungssystemen, hat den Zuschlag für die Lieferung der Befestigungssysteme für die Hochgeschwindigkeitsstrecke von Mekka nach Medina erhalten. Das Vertragsvolumen beläuft sich auf etwa 30 Mio. €. Erste Lieferungen erfolgen noch 2013. Die neu gebaute Strecke mit einer Länge von 450 km soll für einen sicheren, umweltfreundlichen und schnellen Transport vor allem von Pilgern und Touristen dienen sowie den Straßenverkehr zwischen der Millionen-Stadt Dschidda und den Heiligen Stätten entlasten.
Die voll elektrifizierte Strecke, die 2015 in Betrieb genommen werden soll, wird mit Geschwindigkeiten von bis zu 320 km/h befahren, wodurch die Reise von Mekka nach Dschidda, der wichtigsten Hafenstadt Saudi-Arabiens, weniger als 30 Minuten dauert und die gut 400 km weiter nach Medina in etwa zwei Stunden zu bewältigen sind.

[Quelle: Vossloh Fastening Systems]

Neuer Rheintal-Express (REX)

10. Juni 2013

Ab Sonntag, den 9. Juni 2013, ersetzen die Züge vom Typ Regio-Dosto die bisherigen, rund 40-jährigen Kompositionen. Ab Ende Jahr können Fahrgäste mit kürzeren Fahrzeiten zwischen den Kantonshauptstädten St. Gallen und Chur rechnen.

Mit der Anschaffung der modernen Doppelstockzüge wurde eine qualitativer Meilenstein für das Rheintal gelegt, dass sagte Anna Barbara Remund, Leiterin SBB Regionalverkehr bei der Einweihung des Rheintal-Express (REX).

Zudem wird die Strecke auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2013 hin für Hochgeschwindigkeiten (HGV) bis zu 160 km/h ausgebaut, wodurch sich im Fahrzeiten weiter verkürzen.

[Quelle: SBB CFF FFS]

Erfurt wird zum zentralen Bahnverkehrsknoten

16. April 2013

Die zukünftige Anbindung an das europäische Fernverkehrsnetz durch die Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin-München.

Die zukünftige Anbindung an das europäische Fernverkehrsnetz durch die Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin-München.

Das „Eisenbahnland Thüringen“ wird mit der Inbetriebnahme der künftigen ICE- Hochgeschwindigkeitsstrecke von Italien nach Skandinavien ab 2017 noch besser verknüpft. Mit der neuen ICE Strecke beginnt in Thüringen ein neues Bahnzeitalter, denn die Landeshauptstadt Erfurt wird zum zentralen Bahnverkehrsknoten in der schnellen Mitte Deutschlands.

Im Rahmen des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit sind hier rund 10 Milliarden Euro investiert worden. Davon rund 5,5 Milliarden Euro in Thüringen. Der neue ICE-Knoten wird mit dem Nahverkehr in Thüringen eng verzahnt. Mit einem Leistungsumfang von über 21 Millionen Fahrplankilometern wird weiterhin ein dicht vertaktetes Angebot vorgehalten. Der Freistaat wendet hierfür jährlich rund 210 Millionen Euro auf.

Erfurt wird zum neuen Kreuzungspunkt der ostdeutschen Hochgeschwindigkeitsachsen. Der ICE-Knoten ist für die Gesamtentwicklung Thüringens wichtig. Mit attraktiven Angeboten soll mehr Verkehr auf die Schiene geholt werden.

[Quelle: Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bauarbeiten auf Bahnstrecke Berlin-Hannover beginnen

7. April 2011

Von kommendem Montag (11. April) an müssen Reisende, die mit dem Zug von Berlin aus nach Hannover, Frankfurt/M. oder ins Ruhrgebiet fahren, längere Fahrzeiten einplanen. Die Deutsche Bundesbahn (DB) beginnt an diesem Tag mit der Sanierung der Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Hannover. Bis Ende August werden auf der ICE-Strecke über 130.000 Schwellen ausgetauscht und rund 186 Kilometer Schienen erneuert. Um die Bahn-Verbindung nicht komplett lahm zu legen, wird während der Bauzeit immer ein Gleis für den Zugverkehr zur Verfügung stehen. Allerdings können die ICE an diesen Stellen höchstens 120 statt der sonst üblichen 250 Kilometer pro Stunde fahren. Trotz der längeren Reisezeiten wird es keine generellen Ermäßigungen bei den Ticketpreisen geben. Nur für Pendler soll es Vergünstigungen geben.

In eineinhalb Tagen mit dem ICE nach Peking

30. März 2011

Bulgarien, Türkei und China arbeiten am Projekt einer für 320 km/h ausgelegten Hochgeschwindigkeitsstrecke von Peking nach Europa. Noch klingt der Plan wie Zukunftsmusik, doch die Chinesen meinen es mit der transkontinentalen Schnellstrecke Ernst. Finanziert werden soll die längste Schnellstrecke der Welt ausschließlich von China. Theoretisch könnte man dann in Berlin in den ICE einsteigen und je nach Trassenführung und 11.000 Kilometer Bahnfahrt in Peking ankommen. Die Reise würde bei einem durchschnittlichen Tempo von 280 km/h rund 40 Stunden dauern. Zurzeit brauchen Reisende mit dem Zug sieben Tage.

Drei Trassenverläufe sind möglich:

1. Peking – Xi’an – Chengdu – Kunming – Delhi – Kabul – Teheran – Istanbul – Sofia – Wien durch den Nahen Osten, Pakistan und Indien. Von dieser Hauptstrecke würden Zweiglinien nach Hanoi und Ho Chi Minh City, Bangkok, Kuala Lumpur und Singapur abzweigen. Diese Strecke ist die kürzeste der drei Routen. Problematisch sind aber das gebirgige Gelände und die politischen Probleme zentralasiatischer Länder untereinander.

2. Die mittlere Route würde von Peking nach Berlin oder Wien führen. Die Routenführung. Peking – Zhengzhou – Xi’an  – Ürümqi – Aral’sk – Astrakhan – Volgograd – Kiew – Lemberg – Berlin. Diese Strecke führt zu einem großen Teil durch flache Steppe, ist also einfach und schnell zu bauen. Der Zugang nach China erfolgt bei dieser Variante durch die Tien Shan und Altai Gebirge erfolgen.

3. Die nördliche Trasse würde von Peking über Ulan Bator und Astana nach Moskau und Warschau nach Berlin führen.  

Die größten Hindernisse einer Eisenbahnverbindung zwischen China und Europa sind hierbei keine technischen, sondern politische. Eine Route durch Kasachstan und Russland scheint politisch weniger heikel zu sein, tangiert aber den Iran.