Archiv für das Tag 'G6'

Northrail kauft drei neue G 6 Lokomotiven

5. September 2013

Die Hamburger Lokomotiv-Vermietgesellschaft Northrail setzt weiter auf Expansion und baut seine Lokflotte aus. Das Portfolio wurde aktuell um drei Lokomotiven der Baureihe G 6 erweitert, gab das Unternehmen heute bekannt. Eine Lokomotive wurde bereits durch Northrail übernommen und ist an eine Lokomotivfabrik vermietet. Die zweite Maschine wird im Herbst die Lokflotte ergänzen, die dritte Lokomotive wird in 2014 erwartet. Letztere wird mit einer hochmodernen Mehrmotorenanlage geliefert.

„Unsere Kunden haben hohen Bedarf an Schienenfahrzeugen mit besonders ausgeprägtem Teillastbetrieb. Mit unseren neuen Northrail G 6-Lokomotiven können wir diese Anforderungen nach tagesgenauer Abrechnung des Kraftstoffverbrauchs exakt bedienen“, erklärt Mirko Fischer, Geschäftsführer Northrail GmbH, über die Aufnahme des derzeit modernsten und vielseitigsten Lokomotivtyps unter den Diesel-Rangierlokomotiven Europas in die Northrail-Flotte.

(Northrail)

Rund drei Viertel der Verbindungen im Nahverkehr fielen aus

29. März 2011

Durch den Streik der Lokführer fielen nach Angaben der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) am Montag (28. März) in ganz Deutschland rund drei Viertel der Verbindungen im Nahverkehr aus. „Wir sind mit der Streikbeteiligung sehr zufrieden“, urteilt GDL-Chef Claus Weselsky. Von den Arbeitsniederlegungen betroffen waren die Verkehrsgesellschaften Abellio, Arriva, Benex, Keolis, Veolia und Hessische Landesbahn. Die GDL will mit der Aktion den Druck auf die DB-Konkurrenten im Streit um eine einheitliche Bezahlung aller 26.000 Lokführer in Deutschland erhöhen.

Die sechs Privatbahnen (G6) hatten ihr gemeinsames Verhandlungsmandat nach Monaten ohne Vorankommen aufgegeben. Die Gewerkschaft muss ihre Forderungen nun mit jedem Unternehmen einzeln besprechen. Die GDL akzeptiere nicht, dass die Einzelunternehmen „keine verhandelbaren Angebote“ vorlegen, sagt Weselsky, „die immer stärkere Streikbeteiligung unserer Mitglieder zeigt, dass Wettbewerb über die Lohnkosten nicht länger auf dem Rücken der Lokomotivführer ausgetragen werden kann.“ Darüber hinaus sei die soziale Absicherung bei ständigen Betreiberwechseln „ein absolutes Muss, um das Spiel mit der Angst um den Arbeitsplatz“ zu beenden. Wer glaube, das „Thema aussitzen zu können, hat nicht mit der Entschlossenheit der Lokomotivführer in den Privatbahnen gerechnet“.