Archiv für das Tag 'China'

Voith baut Fabrik in China

1. April 2014

Voith investiert 25 Millionen Euro in den Bau einer neuen Fabrik für Schienenfahrzeugkomponenten in Schanghai. Der Spatenstich sei für Dezember 2014 geplant, teilt das Unternehmen mit. Die Produktion soll voraussichtlich im Frühjahr 2016 starten. Die neue Fertigung wird auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern entstehen.

Durch die neue Produktionsstätte wird sich Voith stärker als einheimisches Unternehmen in China verwurzeln und für eine höhere Wertschöpfung vor Ort sorgen. „Wir rücken näher an unsere Kunden und werden dadurch unsere Position im chinesischen Markt festigen und weiter ausbauen“, erklärt Carsten Reinhardt, Mitglied der Konzerngeschäftsführung der Voith GmbH und Vorsitzender der Geschäftsführung des Konzernbereichs Voith Turbo.

Mit Inbetriebnahme der neuen Fabrik soll die Produktion von Schienenfahrzeugkomponenten in China für den asiatischen und pazifischen Raum schrittweise erweitert werden. Außerdem wird Voith ein Engineering- Zentrum aufbauen, um Komponenten für die lokalen Kundenbedürfnisse vor Ort entwickeln und anpassen zu können. Voith Turbo unterhält bereits seit 2007 einen Montage- und Produktionsstandort für Antriebskomponenten für Schienen- und Nutzfahrzeuge im Xinzhuang Industriepark im Minhang Distrikt Schanghai. Der Konzernbereich ist außerdem an zwei Joint Ventures mit jeweils 50 Prozent beteiligt: dem Hersteller von Radsatzgetrieben, Voith Lutong Urban Rail Gearbox Technology in Changchun sowie dem Hersteller von Scharfenberg Kupplungen, Voith Schaku KTK Coupler Technology in Schanghai.

(Voith)

 

Chinas Staatspräsident besucht logport Duisburg

21. März 2014

Im Rahmen seiner fünftägigen Europareise wird der chinesische Staatspräsident neben Brüssel, Paris und Berlin am 29. März auch Duisburg besuchen. Der Duisburger logport sei der einzige Unternehmensbesuch des chinesischen Staatspräsidenten während seiner Reise, teilte logport heute mit.

Im Mittelpunkt des Besuchs in Duisburg steht die Ankunft des „Yuxinou-Zugs“, der bis zu drei Mal wöchentlich zwischen Chongqing in Zentralchina und Duisburg verkehrt. „Durch diese Zugverbindung, die auf chinesischer Seite bereits als neue Seidenstraße bezeichnet wird, rücken China und Deutschland näher zusammen“, betont Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG. „Der Yuxinou-Zug ist Beweis dafür, dass jede noch so große Entfernung überwindbar ist, wenn man Verbindungen herstellt, die Nutzen für beide Seiten bringen“.

(logport) 

Škoda Electric liefert Metro-Ausrüstungen nach China

13. März 2014

Škoda Electric, eine Tochter von Škoda Transportation, hat Anfang März einen neuen Vertrag für die Lieferung von Antrieben und Motoren für 40 Metro-Garnituren unterzeichnet, die in der chinesischen Stadt Suzhou eingesetzt werden. Das Auftragsvolumen beträgt nach Angaben des Unternehmens mehr als 40 Millionen Euro.

Ein Joint Venture zwischen Škoda Electric aus dem tschechischen Pilsen und dem chinesischen Unternehmen  Jiangsu Kingway Transportation spezialisiert sich auf die Herstellung von kompletten Traktionsantrieben, Traktionsmotoren und anderen Ausrüstungteilen. Die ersten Garnituren, die im Rahmen des neuen Auftrags hergestellt werden, sollen ab nächstem Jahr auf der neuen Linie 4 in Suzhou zum Einsatz kommen. Der Großteil der Lieferung der 40 Fahrzeuge wird 2015 und 2016 erfolgen.

(Škoda)

 

Škoda: Erster Straßenbahn-Prototypen für China in Betrieb genommen

12. März 2014

Im Juni letzten Jahres hat Škoda Transportation mit der chinesischen CSR Sifang Quingdao Co. Ltd. einen Technologielizenzvertrag über die Produktion von Niederflurstraßenbahnen des Typs ForCity (15T) abgeschlossen. Der erste Prototyp wurde laut  Škoda kürzlich fertiggestellt und CSR Sifang Quingdao beginnt mit dem Verkauf dieses modernen Fahrzeugs am chinesischen Markt.

Mehr als 150 chinesische Fachleute aus dem Bereich des technischen Managements seien im letzten Jahr in den Produktionsstätten von  Škoda Transportation geschult worden, informiert das Unternehmen. Die Trainings werden auch in diesem Jahr fortgesetzt. Mitte letzten Jahres hat  Škoda Transportation nach eigenen Angaben mit dem chinesischen Unternehmen  CSR Sifang Quingdao einen 10-Jahres-Lizenzvertrag über die Produktion der ForCity Straßenbahnen abgeschlossen. Der Verkauf der Lizenz unterstreicht die Einmaligkeit und das hohe technische Niveau der T15 Straßenbahn.

(Škoda)

Großauftrag aus China: Knorr-Bremse rüstet neue HGV-Züge aus

18. Dezember 2013

Knorr-Bremse hat in China weitere Großaufträge erhalten. Der Geschäftsbereich Systeme für Schienenfahrzeuge liefert für weitere 435 Hochgeschwindigkeitszüge in China Bremsausrüstungen sowie einen Teil der Tür- und Klimasysteme. Zusätzlich sicherte sich das Unternehmen die Option zur Ausstattung weiterer 110 Züge, wie heute mitgeteilt wurde. Das Gesamtauftragsvolumen für den Knorr-Bremse Konzern beläuft sich nach eigenen Angaben auf ca. eine halbe Milliarde Euro.

China Railways, das staatliche Eisenbahnunternehmen in China, hat den Angaben zufolge 2013 bei drei der vier chinesischen Fahrzeughersteller für Hochgeschwindigkeitszüge in großem Umfang neue Züge in Auftrag gegeben. Im Rahmen dieser Bestellungen haben alle drei Fahrzeugbauer die chinesischen Tochtergesellschaften und Joint Ventures von Knorr-Bremse beauftragt, Bremssysteme und Drehgestellausrüstungen für die insgesamt 435 achtteiligen Hochgeschwindigkeitszüge zu liefern.

(Knorr-Bremse)

Hanning & Kahl eröffnet Tochterunternehmen in China

3. Dezember 2013

Die Hanning & Kahl GmbH & Co. KG hat kürzlich zur feierlichen Eröffnung ihres ersten Tochterunternehmens in China – die Transportation Systems and Braking Technology Co. LTD mit Sitz in Suzhou – eingeladen. Das Interesse an der Zeremonie in der modernen chinesischen Boom-Town war groß: Mehr als 70 Gäste konnte das Unternehmen begrüßen ­– darunter auch den Bürgermeister der Millionenstadt, Pu Rong Gao, den Vize-Präsidenten vom Suzhou New Development Zone (SND) sowie den Präsidenten des Standortes SSTT, Chen Ming. Nach dem offiziellen Teil besichtigten die Gäste den Unternehmenssitz und informierten sich nicht nur über die HANNING & KAHL-Technik, sondern auch über aktuelle Projekte.

Bereits vor rund zehn Jahren sammelte das ostwestfälische Unternehmen Erfahrungen in China und setzte erste Projekte um. Die Entscheidung, hier ein Tochterunternehmen zu gründen, fiel schließlich vor fast eineinhalb Jahren. Die Experten für Leit- und Sicherungstechnik sowie Bremsen wollten näher bei ihren Kunden sein, um sie in punkto Straßenbahnsystemen technisch zu unterstützen und Dienstleistungen direkt vor Ort anzubieten. Damit sind die Weichen für die Zukunft auf Erfolg gestellt: Gemeinsam mit Partnerunternehmen arbeitet HANNING & KAHL bereits an zahlreichen neuen Projekten, denn der Bedarf an leistungsfähigen Transportsystemen für den öffentlichen Personennahverkehr in China steigt kontinuierlich.

(Hanning & Kahl, Foto: Hanning & Kahl)

 

SCI Verkehr: HGV-Nachfrage in Asien sinkt, Europa stabil

29. August 2013

Nach dem Neubauboom der vergangenen Jahre wird sich der weltweite Markt für Hochgeschwindigkeitszüge bis 2017 auf ein niedrigeres, aber nachhaltig solides Niveau einpendeln. SCI Verkehr, das auf Bahnen spezialisierten Beratungsunternehmen, legt eine neue Studie „Hochgeschwindigkeits- und Intercityverkehr – weltweite Marktentwicklungen“  vor, nach der die Flotten weltweit auch in naher Zukunft um jährlich gut 5% p. a. wachsen werden.

Nach mehreren Rekordjahren insbesondere durch die große Nachfrage aus China und Japan wirkt die Reduzierung auf ein langfristig stabiles Marktvolumen für Neufahrzeuge jedoch wie ein enormer Einbruch. Weitestgehend stabil bleibt dabei die Nachfrage aus den etablierten Märkten in Westeuropa. Gleichzeitig entstehen vereinzelt neue Projekte, die in den kommenden Jahren das Marktvolumen kräftig unterstützen. Der After-Sales-Markt wächst – getragen von den großvolumigen Beschaffungen der vergangenen Jahre – mit knapp 9% p. a. bis 2017 sehr solide weiter.

(SCI)

Erster Güterzug aus Zhengzhou in Hamburg eingetroffen

7. August 2013

Im Auftrag der Stadtverwaltung von Zhengzhou ist DB Schenker Logistikpartner bei der ersten Güterzugfahrt aus der zentral-chinesischen Metropole nach Hamburg. Organisiert wurde die Fahrt von der Hafenentwicklungsgesellschaft in Zhengzhou. Der mit 51 Containern beladene Zug ist am Freitag im Umschlagbahnhof in Hamburg-Billwerder eingetroffen. DB Schenker kümmert sich um alle Abläufe und Logistik-Dienstleistungen außerhalb Chinas.

„Der wachsende chinesische Warenverkehr, zusammen mit der anhaltenden Verlagerung von produktionsintensiven Industrien ins chinesische Hinterland, bietet viel Potenzial. DB Schenker hat dafür in Asien eine exzellente Startposition“, sagte der DB-Vorstandsvorsitzende Dr. Rüdiger Grube anlässlich der Ankunft des Zuges in Hamburg. Wie Grube den Güterzug persönlich in Empfang nahm, sehen Interessierte auf dem folgenden Video:

[Quelle: DB Schenker]

 

Bombardier liefert ERTMS-Technik nach China

11. Januar 2013

 

Die ERTMS-Technologie (European Rail Traffic Management System) von Bombardier Transportation wird zur Steuerung der neuesten Super-Hochgeschwindigkeits-Zugstrecke in China eingesetzt. Das teilte das Unternehmen heute mit. Die neue Strecke vervollständigt die weltweit längste Super-Hochgeschwindigkeits-Zugverbindung der Welt, die von der Hauptstadt Beijing bis ins Industriezentrum Guangzhou reicht. Am 26. Dezember 2012 ging der letzte Abschnitt der zweigleisigen Nord-Süd-Magistrale zwischen Beijing und Guangzhou in Betrieb, der mit der Bombardier INTERFLO 450 ERTMS Level 2-Technologie ausgestattet ist. In China wird diese Technolige als CTCS-3 Technologie bezeichnet. Auf der Strecke sind Geschwindigkeiten bis 300 km/h möglich, so dass die Zeit für eine Zugreise zwischen beiden Endpunkten von 22 auf etwa 8 Stunden verkürzt wird.

(PM Bombardier)

Peking eröffnet längste CBTC-basierte Metrolinie der Welt

2. Januar 2013

Die 57 Kilometer lange Linie 10 in Peking hat Ende Dezember den Betrieb aufgenommen. Das meldete die Firma Siemens, die sowohl die Strecke als auch die Fahrzeugausstattung für 84 Züge mit dem Zugsicherungssystem Trainguard MT ausrüstete. Die Linie 10 wird mit der Inbetriebnahme zur weltweit längsten Metrolinie, die mit einem Funksystem zur automatisierten Zugsteuerung (Communication Based Train Control: CBTC) ausgestattet ist. „Bereits beim Ausbau der Metro-Linien in Guangzhou, Suzhou und Nanjing konnten wir mit unserer Automatisierungstechnologie überzeugen. Wir sind stolz, als zuverlässiger Infrastrukturpartner einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssituation in Peking zu leisten“, sagte Jürgen Brandes, Leiter der Siemens-Geschäftseinheit Bahnautomatisierung.

(PM Siemens)

 

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