Archiv für das Tag 'Bayern'

Erneut Platz 1 im BEG-Qualitätsranking für agilis

8. April 2014

Seit Bestehen des Qualitätsrankings der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) konnte agilis den 1. Platz verteidigen. Im Qualitätsranking werden 17 Regionalverkehrsnetze bewertet. Mit dem Dieselnetz Oberfranken erreichte agilis nach 2012 auch in 2013 den Spitzenplatz der Jahreswertung unter den bayerischen Bahnen, vor der Berchtesgadener Landbahn und dem Kissinger Stern. Das zweite agilis-Netz mit Strecken entlang der Donau erhielt mit Platz 4 ebenfalls eine Topplatzierung.

agilis-Geschäftsführer Dietmar Knerr, der seit Gründung des Unternehmens 2009 für die betriebliche Führung verantwortlich ist, sieht die guten
Platzierungen im Engagement und Teamgeist der Mitarbeiter begründet. Dazu trägt ein regelmäßiges Feedback von Lokführern und Servicemitarbeitern bei, das in die  anderen Abteilungen kommuniziert wird. Gleichzeitig findet ein intensives ‚ Qualitätscontrolling‘ statt, mit dem die Anforderungen der BEG erfüllt werden.

Um die Qualität im bayerischen Regionalverkehr zu kontrollieren und Transparenz zu schaffen, führt die BEG regelmäßig verdeckte und offene Tests sowie Fahrgastbefragungen mit unabhängigen Interviewern in Zügen durch. Bewertet werden Kriterien wie Sauberkeit der Fahrzeuge, Fahrgastinformation, Funktionsfähigkeit der Ausstattung sowie Service und Kundenorientierung. Dabei können die Verkehrsunternehmen maximal +100 bis minimal -100 Punkte erreichen. Mit 86,51 Punkten steht agilis Nord mit 10 Punkten Abstand unangefochten an der Spitze des Rankings.

[Quelle: agilis Verkehrsgesellschaft mbH & Co. KG]

DB Regio in 2013 mit 5 Millionen mehr Fahrten

14. Januar 2014

Der Trend zum Bahnfahren setzt sich auch in 2013 in Bayern fort. Mit den Zügen von DB Regio Bayern wurden 2013 fast 349 Millionen Fahrten unternommen. In 2012 waren es noch rund 343,4 Millionen Fahrten. Der Fahrgastzuwachs beträgt 1,63 Prozent. Zu DB Regio Bayern gehören auch die S-Bahnen in München und Nürnberg.

Bei der selbständigen DB-Tochter Südostbayernbahn (SOB) betrug der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr sogar 4,70 Prozent. Erstmals wurden 2013 mehr als 10 Millionen Fahrten mit den SOB-Zügen unternommen.

Unter den Töchtern von DB Regio Bayern gab es mit 3,70 Prozent die größten Zuwächse bei DB Regio Allgäu-Schwaben. Hier sorgten vor allem die neuen Züge des Fugger-Express und der Allgäu-Schwaben-Takt für steigende Reisendenzahlen.

[Quelle: DB Mobility Logistics AG]

BEG: DB Regio Netz bekommt Zuschlag für Kahlgrund

18. Oktober 2013

Der Regionalverkehr im bayerischen Kahlgrund soll ab Dezember 2015 von der DB RegioNetz Verkehrs GmbH betrieben werden. Dies gab die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) heute bekannt. Die BEG hatte die Leistung gemeinsam mit der Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH ausgeschrieben. Es handelt sich um die Verkehre im äußersten Nordwesten von Bayern auf der 30 Kilometer langen Strecke von Schöllkrippen nach Kahl (Main) und weiter ins hessische Hanau.

Der neue Vertrag beginnt im Dezember 2015 und läuft über zwölf Jahre. Die BEG hat in der Ausschreibung unter anderem den Einsatz moderner, leistungsfähiger Dieseltriebzüge gefordert, die den heutigen Anforderungen an die Barrierefreiheit gerecht werden. Jeder Zug wird mit einem Zugbegleiter besetzt sein. Der Fahrscheinerwerb im Zug bleibt weiterhin möglich. Im Schülerverkehr morgens und mittags hat die BEG zudem bis zu 350 Sitzplätze je Zug verlangt.

(BEG)

Konzeptstudie soll Bahnausbau in Südostbayern voran bringen

12. August 2013

Mit einer Konzeptstudie für die Schienenstrecke München-Mühldorf-Burghausen/Freilassing will die Wirtschaftsregion Inn-Salzach einen weiteren Impuls für die Bahnanbindung Südostbayerns geben. Das teilte das bayerische Verkehrsministerium jetzt mit. Das Ministerium habe grünes Licht für die Förderung der Studie sowie direkt damit zusammenhängender Maßnahmen gegeben und stelle dafür über 25.000 Euro aus Landesmitteln zur Verfügung, heißt es.

Schwerpunkt der Konzeptstudie, die noch in diesem Jahr realisiert werden soll, sei es, die wirtschaftliche Relevanz und Potenziale der Region herauszuarbeiten. Dabei sollen gerade auch die Zusammenhänge der Region mit dem Brenner-Basistunnel und seiner nördlichen Zulaufstrecke sowie der verkehrlichen Erschließung des Münchner Flughafens Gegenstand der Untersuchung sein. 

(STMWIVT)

Bayern will barrierefreien Ausbau von Bahnhofen vorantreiben

18. Juni 2013

Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil unterstreicht anlässlich des Tätigkeitsberichts der Behindertenbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung, Irmgard Badura, die Bedeutung des barrierefreien Ausbaus der bayerischen Bahnhöfe. „Der barrierefreie Ausbau unserer Bahnhöfe trägt wesentlich dazu bei, dass Menschen mit Mobilitätseinschränkungen die Angebote des öffentlichen Verkehrs nutzen können. Daher hat dieses Thema in meiner Verkehrspolitik einen herausragenden Stellenwert“, erklärt Zeil und fügt hinzu: „Aber auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und im Interesse junger Familien ist es unerlässlich, den barrierefreien Ausbau von Bahnhöfen und Verkehrsstationen weiter voranzubringen. Daher habe ich mich persönlich für eine weitere Beschleunigung dieser Projekte eingesetzt.“

Die Bayerische Staatsregierung hat in diesem Jahr ein Programm zum barrierefreien Ausbau von 24 Bahnhöfen mit einer Mittelausstattung von 60 Millionen Euro beschlossen. Verkehrsminister Martin Zeil hatte sich zuvor mit der DB AG nach umfassenden Verhandlungen über das Maßnahmenpaket für den Zeitraum von 2013 bis 2018 geeinigt.

(STMWIVT)

Bayern fördert Energie-Studie für Schienenverkehr

3. Januar 2013

Das Bayerische Verkehrsministerium und das Bayerische Wissenschaftsministerium unterstützen eine neue Studie zur Thematik ‚Energieschonende Antriebe auf der Schiene‘, die an der Georg-Siemens-Ohm-Hochschule Nürnberg erstellt wird. Der Freistaat stellt hierfür dem dortigen Institut für Fahrzeugtechnik bis einschließlich 2014 rund 210.000 Euro zur Verfügung. „Mit dieser Untersuchung soll der Grundstein dafür geschaffen werden, weitere innovative Technologien im bayerischen Schienenverkehr einzusetzen“, erklärt Bayerns Verkehrsstaatssekretärin Katja Hessel. „Die gute Vernetzung der Hochschule Nürnberg mit der Bahntechnikbranche verspricht wegweisende Erkenntnisse für die künftige Anwendung in der Praxis“, betont Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch.

Das Projekt wurde durch das in Nürnberg beheimatete und vom Bayerischen Verkehrsministerium mitfinanzierte Cluster Bahntechnik initiiert. Die Fördermittel stellt der Freistaat im Rahmen der Energiewende in Bayern bereit. Die Studie ergänzt auf wissenschaftlicher Seite das vor Kurzem gestartete Projekt ‚Modellregion Franken für innovative Antriebe auf der Schiene‘, bei dem – ebenfalls gefördert vom Bayerischen Verkehrsministerium – ab 2015 an den Standorten von DB Regio Franken in Nürnberg und Würzburg fünf H3-Rangierlokomotiven mit Hybridtechnologie zum Einsatz kommen sollen.

(PM STMWIVT)

BVWP: Bayerisches Verkehrsministerium installiert Bürgerforum

19. Dezember 2012

Das Bayerische Verkehrsministerium will bei den großen Schienen- und Wasserstraßenprojekten im Freistaat die bayerische Öffentlichkeit noch stärker einbeziehen. Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil hat deshalb im Vorfeld der Länderanmeldungen zum neuen Bundesverkehrswegeplan im Internet ein Bürgerforum installiert. Unter der Internetadresse www.stmwivt.bayern.de/verkehr haben interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Organisationen erstmals die Möglichkeit, sich bis zum 18. Januar 2013 mit Kommentaren und Anregungen am Meinungsbildungsprozess zu beteiligen. „Wir schlagen damit ein neues Kapitel für die Mitwirkung der Öffentlichkeit auf. Finanzmittel für Verkehrsprojekte sind Schlüsselinvestitionen für die Zukunft. Sie gehen uns alle an. Deshalb ist es mir wichtig, schon in diesem frühen Stadium mit allen Bayern darüber zu diskutieren und wertvolle Anregungen aufzunehmen“, freut sich Zeil auf die Rückmeldungen.

(Quelle: STMWIVT)

Bund soll Finanzhilfen aufstocken und fortsetzen

4. Oktober 2012

Auf Initiative Bayerns befasst sich die Verkehrsministerkonferenz (VMK) in Cottbus mit der Finanzierung der Infrastrukturen des öffentlichen Verkehrs in Deutschland. Bayerns Verkehrsstaatssekretärin Katja Hessel, die den Freistaat auf der VMK vertritt, erklärt diesen Vorstoß: „Der Bund will sich Ende 2019 aus der Finanzierung des öffentlichen Verkehrs in Deutschland vollständig zurückziehen. Denn dann wird das sogenannte GVFG-Bundesprogramm eingestellt. Nur über dieses Programm konnten die großen ÖPNV-Netze in Deutschland finanziert werden. Jetzt ist zu befürchten, dass dringend notwendige Großvorhaben zur weiteren Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs und des Schienenpersonennahverkehrs in Verdichtungsräumen nicht realisiert werden können. Wir stehen vor einem Antragsstau von über neun Milliarden Euro Investitionssumme. Für dringend notwendige, noch gar nicht in das Programm aufgenommene Vorhaben, die derzeit von Ländern und Kommunen geplant werden, fehlt sogar jede Perspektive zur Finanzierung. Die Länder sind nicht in der Lage, diese gewaltige Finanzierungslücke zu füllen.“

 Die ersatzlose Beendigung des Programms führe zudem dazu, dass den Vorhabensträgern angesichts der langen Realisierungszeiträume für die aufwendigen Projekte die verlässliche finanzielle Planungsgrundlage genommen werde. „Das bedeutet: Ohne Perspektive nach 2019 werden solche Projekte bald nicht mehr umsetzbar sein! Wir fordern daher die Aufstockung des GVFG-Bundesprogramms bis 2019 und eine Fortsetzung der Finanzhilfen des Bundes für die öffentliche Verkehrsinfrastruktur über 2019 hinaus – und zwar so bald wie möglich, denn die Zeit drängt“, erklärt Hessel.

(Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie)

DB sucht Käufer für Bahnhofs-Immobilien in Bayern

20. August 2012

Die DB Station & Service AG will rund 100 Bahnhofsgebäude in Bayern verkaufen, bevorzugt an die jeweiligen Kommunen. Für das Jahr 2012 ist der Verkauf von 23 Bahnhöfen vorgesehen. Die 80 bis 100 Jahre alten Gebäude sind für den Bahnbetrieb nicht mehr erforderlich und sind von der DB AG nach eigenen Angaben nicht wirtschaftlich zu betreiben. In Bayern betreibt die DB AG 1.011 Stationen mit 248 Empfangsgebäuden. Ansprechpartner für Kaufinteressenten ist die DB Services Immobilien GmbH. Bundesweit verfügen rund 1.300 der 5.400 DB-Bahnhöfe über ein Empfangsgebäude, von denen rund 700 veräußert werden sollen und nur etwa 600 langfristig im Bestand der DB AG bleiben sollen. Rund 1.700 Bahnhofsgebäude wurden bereits verkauft.

(Quelle: DB AG / SCI)

Zeil warnt vor Streichung von Kroation-Relation

10. August 2012

Kurz vor dem kroatischen EU-Beitritt im Juli 2013 droht eine Verschlechterung des Zugangebotes zwischen Bayern und Kroatien. Das teilt das Bayerische Verkehrsministerium heute mit. Die kroatische Staatsbahn HŽ beabsichtigt nach Informationen des Ministeriums, zum Jahresende zahlreiche internationale Verbindungen einzustellen. Auf der Streichliste steht auch der tägliche Nachtzug von München nach Zagreb und Rijeka. Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil will die Angebotsverschlechterung nicht hinnehmen. Der Minister hat daher jetzt seinem kroatischen Kollegen, Verkehrs- und Infrastrukturminister Siniša Hajdoš-Dončić, geschrieben und ihn aufgefordert, die Verbindung beizubehalten. Viele Urlauber und Kroaten aus Bayern nutzen mit dieser Verbindung die Chance, im Nachtsprung die Adriaküste oder die kroatische Hauptstadt zu erreichen“, erklärt Zeil an die Adresse seines seit April amtierenden Kollegen aus Zagreb. Hintergrund der geplanten Streichung sind offenbar Einsparvorgaben der kroatischen Regierung für die HŽ, die zwar privatisiert wurde, jedoch weiterhin im Staatsbesitz ist.

(Quelle: stmwivt)

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