Unternehmen

evb mit neuem EBL udn Leiter Schienenfahrzeugtechnik

1. April 2014

Olaf Ernst wird ab dem 1. Mai neuer Eisenbahnbetriebsleiter (EBL) und Leiter der Schienenfahrzeugtechnik bei der evb-Gruppe. Er löst damit Harald Uhle ab, der die evb im Sommer 2014 verlassen wird, teilte die evb mit.

Die Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH (evb) sind Olaf Ernst nicht unbekannt. Vor 10 Jahren wirkte der erfahrene Eisenbahnbetriebsleiter aktiv am Aufbau der evb-Beteiligungsgesellschaft  metronom mit und lernte dabei auch die evb-Gruppe kennen.

(evb)

SBB beschafft 485 neue Güterwagen

1. April 2014

Für den Schienenbau und -unterhalt beschafft die SBB bis Ende 2016 insgesamt 485 neue Güterwagen. Der Auftrag über 50 Millionen Franken geht an die Firma Zos aus Trnava in der Slowakei. Die neuen Güterwagen seien eine wichtige Voraussetzung, damit die SBB die stetig zunehmende Bau- und Unterhaltstätigkeit auf ihrem Schienennetz bewältigen kann, teilt das Unternehmen mit. Sie ergänzen die Flotte der Infrastruktur-Sparte der SBB. Die Fahrzeugbeschaffung im Detail:

  • 70 Schotterwagen 2-achsig mit Schwerkraftentladung
  • 140 Schotterwagen 4-achsig mit Schwerkraftentladung
  • 50 Kippwagen 4-achsig mit hohen Seitenwänden
  • 25 Kippwagen 4-achsig mit tiefen Seitenwänden
  • 50 Schwellentransportwagen 4-achsig
  • 150 Transportwagen 2-achsig

(SBB)

ELL: Neue Lok-Leasinggesellschaft gegründet

1. April 2014

Im Lokomotivenleasing hat sich mit der European Locomotive Leasing ELL ein neues Unternehmen gegründet. Das Unternehmen ist eine Tochter der  Kohlberg Kravis Roberts & Co. Partners LLP (KKR), die über die KKR Infrastruktur Investor Fonds gegenwärtig Investitionen im Infrastrukturbereich verwaltet. Beraten wurde KKR bei der Gründung der European Locomotive Leasing durch die internationale Anwaltssozietät K&L Gates.

Die ELL-Gruppe mit Sitz in München und Wien wird nach Angaben von K&L Gates künftig einer der größten Vermietungsgesellschaften für Lokomotiven sein. Seinen Kunden will ELL ein umfassendes Komplettpaket,
einschließlich Instandhaltung und Managementdienstleistungen anbieten. Schlagzeilen machte KKR gestern mit dem Abschluss eines Liefervertrags über mehr als 50 Vectron-Lokomotiven von Siemens gemacht (siehe Meldung in diesem Blog unten).

(K&L Gates / ELL / red)

Voith baut Fabrik in China

1. April 2014

Voith investiert 25 Millionen Euro in den Bau einer neuen Fabrik für Schienenfahrzeugkomponenten in Schanghai. Der Spatenstich sei für Dezember 2014 geplant, teilt das Unternehmen mit. Die Produktion soll voraussichtlich im Frühjahr 2016 starten. Die neue Fertigung wird auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern entstehen.

Durch die neue Produktionsstätte wird sich Voith stärker als einheimisches Unternehmen in China verwurzeln und für eine höhere Wertschöpfung vor Ort sorgen. „Wir rücken näher an unsere Kunden und werden dadurch unsere Position im chinesischen Markt festigen und weiter ausbauen“, erklärt Carsten Reinhardt, Mitglied der Konzerngeschäftsführung der Voith GmbH und Vorsitzender der Geschäftsführung des Konzernbereichs Voith Turbo.

Mit Inbetriebnahme der neuen Fabrik soll die Produktion von Schienenfahrzeugkomponenten in China für den asiatischen und pazifischen Raum schrittweise erweitert werden. Außerdem wird Voith ein Engineering- Zentrum aufbauen, um Komponenten für die lokalen Kundenbedürfnisse vor Ort entwickeln und anpassen zu können. Voith Turbo unterhält bereits seit 2007 einen Montage- und Produktionsstandort für Antriebskomponenten für Schienen- und Nutzfahrzeuge im Xinzhuang Industriepark im Minhang Distrikt Schanghai. Der Konzernbereich ist außerdem an zwei Joint Ventures mit jeweils 50 Prozent beteiligt: dem Hersteller von Radsatzgetrieben, Voith Lutong Urban Rail Gearbox Technology in Changchun sowie dem Hersteller von Scharfenberg Kupplungen, Voith Schaku KTK Coupler Technology in Schanghai.

(Voith)

 

ELL will bis zu 50 Vectron-Loks bestellen

1. April 2014

Grafik: Siemens/ELL

European Locomotive Leasing (ELL), ein Anbieter von Komplettlösungen für das Leasing von Lokomotiven im kontinentaleuropäischen Güter- und Personenverkehr, und Siemens haben einen Rahmenvertrag über die Bestellung von bis zu 50 hochmodernen Vectron-Lokomotiven unterzeichnet. Die ersten Lokomotiven wurden verbindlich bestellt und werden umgehend ausgeliefert, teilten die Unternehmen mit. Die weiteren werden zwischen 2014 und 2016 geliefert.

Der Vertrag umfasst den Angaben zufolge sowohl Wechselstrom- als auch Multisystem-Lokomotiven. Die bestellten Wechselstrom-Lokomotiven sind für den grenzüberschreitenden Verkehr in Deutschland, Österreich und Ungarn vorgesehen. Die bestellten Multisystem-Lokomotiven können im grenzüberschreitenden Verkehr in Deutschland, Österreich, Polen, Ungarn, der Slowakei und Tschechien eingesetzt werden. Neben den nationalen Zugsicherungssystemen ist die Lokomotive mit ETCS ausgerüstet. Sie hat eine maximale Leistung von 6.400 kW und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Die Verkabelung für weitere Zugsicherungssysteme ist ebenfalls bereits an Bord.

(Siemens; Grafik: Siemens/ELL)

Monika Ribar neue Verwaltungsrätin der SBB

28. März 2014

Monika Ribar

Der Schweizer Bundesrat hat am Mittwoch die frühere Panalpina-Chefin Monika Ribar in den Verwaltungsrat der SBB gewählt. Die 54-jährige Baselbieterin tritt die Nachfolge von Oliver Steimer an, der seit 2003 in dem Gremium saß.

Monika Ribarwar von 2006 bis 2013 CEO bei der Panalpina World Transport und insgesamt während 23 Jahren in verschiedenen Führungsfunktionen von Panalpina tätig, unter anderem als Chief Financial Officer. Zu Beginn ihrer beruflichen Karriere war sie für BASF in Österreich tätig. Nach ihrem Studienabschluss 1983 in Betriebsökonomie an der Hochschule St. Gallen absolvierte Ribar zusätzlich ein Stanford Executive Programm an der Stanford University in den USA. Monika Ribar ist verheiratet und wohnt in Binningen (BL).

(SBB; Foto: SBB)

DB-Bilanz: Schienengüterverkehr rückläufig

28. März 2014

Die konjunkturbedingt rückläufige Transportnachfrage wirkte sich negativ auf die Entwicklung der Schienengüterverkehrssparte Deutschen Bahn AG aus, teilte das Unternehmen gestern bei der Veröffentlichung der Konzernbilanz in Frankfurt mit. Die Verkehrsleistung ist den Angaben zufolge um 1,5 Prozent auf 104,3 Milliarden Tonnenkilometer zurückgegangen.

Uneinheitlich sei die Entwicklung bei DB Schenker Logistics verlaufen. Zwar erhöhte sich das Sendungsvolumen im europäischen Landverkehr um 0,2 Prozent, doch das Luftfrachtvolumen sank geringfügig um 0,3 Prozent. Auch die Seefracht verzeichnete einen Rückgang um 0,7 Prozent. Dagegen meldete die Kontraktlogistik ein kräftiges Umsatzplus von 5,2 Prozent.

Im Bereich Infrastruktur meldet der DB-Konzern, dass die Trassennachfrage im Jahr 2013 geringfügig rückläufig war und bei 1,0 Milliarden Trassenkilometern lag. Die konzernexternen Bahnen konnten ihren Anteil um 2 Prozentpunkte auf nunmehr 24 Prozent steigern.

Paribus und DIF finanzieren Züge für Marschbahn

28. März 2014

Das Hamburger Investmenthaus Paribus Capital und der niederländische Fonds DIF Infrastructure III (DIF) übernehmen künftig die Bereitstellung der Züge für die Marschbahn Hamburg-Sylt. Hierfür habe das Joint-Venture eine Finanzierung mit einem europäischen Bankenkonsortium abgeschlossen und sämtliche Züge für die Strecke erworben, teilten die Unternehmen gestern mit.

Ab Dezember 2015 werden mindestens 15 Lokomotiven des Typs Bombardier TRAXX DE Multi-Engine zusammen mit den 90 Bestandswaggons die Marschbahn bedienen. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Projektes beläuft sich den Angaben zufolge auf rund 140 Millionen Euro.

(Paribus Capital)

 

DB-Kritiker demonstrieren in Frankfurt

28. März 2014

Aktive der Umweltorganisation Robin Wood, des globalisierungskritischen Netzwerkes Attac und vom Bündnis „Bahn für Alle“ haben gestern vor der Zentrale der DB Mobility Logistics im Frankfurter Bankenviertel für eine bessere Bahn unter demokratischer Kontrolle demonstriert. Dort stellt der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Rüdiger Grube, die Bilanz für das Geschäftsjahr 2013 der Presse vor.

Das Bündnis „Bahn für Alle“ hat wie in den Vorjahren einen Alternativen Geschäftsbericht der DB AG erstellt, der die Geschäftspolitik kritisch unter die Lupe nimmt. Der Gewinn ist im vergangenen Jahr um die Hälfte gegenüber dem Vorjahr eingebrochen. Bernhard Knierim vom Bündnis „Bahn für Alle“ erläutert das Ergebnis: „Erneut ist der bescheidene Gewinn überwiegend aus Steuermitteln finanziert. Die DB AG scheitert als globaler Logistiker, sie hält trotz milliardenschwerer, staatlicher Zuschüsse das Netz nicht instand und muss nicht nur in Mainz dringend mehr echte Bahnerinnen und Bahner einstellen.“

Den Alternativen Geschäftsbericht für das Jahr 2013 stellt das Bündnis “Bahn für Alle” auf seiner Internetseite als pdf-Datei zum Download bereit: http://www.bahn-fuer-alle.de/media/docs/2013/AltGeschBer2012.pdf

 (attac/BfA/Robin Wood)

DB meldet Fahrgastrekord

28. März 2014

In den Zügen der Deutschen Bahn erhöhte sich die Zahl der Reisenden im Jahr 2013 nochmals gegenüber dem Vorjahr. Im Jahresverlauf beförderte die DB im deutschen Schienenpersonenverkehr 2,016 Milliarden Fahrgäste, meldete das Unternehmen gestern. Das bedeutet einen Zuwachs von 42 Millionen. Vor allem ein anhaltendes Wachstum im Nahverkehr trage diese Entwicklung.

„Dieser Aufwärtstrend ist eine gute Nachricht im 20. Jubiläumsjahr der Bahnreform“, erklärte Vorstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Grube bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2013 in Frankfurt. Er wies darauf hin, dass die Zahlen bei den PKW-Neuzulassungen wie auch beim innerdeutschen Fluggastaufkommen rückläufig seien und folgerte: „Die allgemeinen Mobilitätstrends sprechen eindeutig für die Bahn.“

(DB)

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