Unternehmen

Voith erhält Großauftrag von Hyundai Rotem in Indien

15. April 2014

Der koreanische Fahrzeughersteller Hyundai Rotem hat Voith erneut einen Großauftrag für den Ausbau der Metro im indischen Delhi erteilt, teilt Voith mit. Bis 2018 liefert Voith den Angaben zufolge für die 81 Fahrzeuge der Linie 10 der Delhi Metro Rail Corporation (DMRC) 162 automatische und 162 zwischenautomatische Scharfenberg Kupplungen. Zum Lieferumfang gehören zudem 648 Kurzkupplungshälften und 1.296 Radsatzgetriebe SE-347, die komplett in Indien, am Voith Standort Hyderabad, gefertigt werden. Die Fertigung startet im Herbst 2014, die Auslieferung erfolgt dann im Zeitraum zwischen 2015 bis 2018.

(Voith)

DB dementiert Grube-Geheimmission in Paris

15. April 2014

Die Deutsche Bahn AG weist Gerüchte um eine angebliche Geheimmission ihres Vorstandsvorsitzenden Rüdiger Grube zurück. Grube reist heute wie seit längerem geplant zur Versammlung des Weltverbandes der Eisenbahngesellschaften (UIC) nach Paris. Der Präsident der Russischen Eisenbahnen (RZD), Wladimir Jakunin, ist bekanntlich UIC-Präsident. Berichte, wonach es dabei Gespräche über die geplante Hochgeschwindigkeitsstrecke Moskau–Kasan geben werde, seien schlichtweg falsch, teilt die DB mit.

(DB)

Alstom-Vorstand Lange neuer VDB-Präsident

14. April 2014

Dr. Martin Lange

Dr. Martin Lange ist neuer Präsidenten des Verbandes der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) e.V. Der Vorstand Transport der ALSTOM Deutschland AG tritt turnusgemäß die Nachfolge von Michael Clausecker an, der sein Amt übergibt und Bombardier Transportation im Präsidium des VDB weiter vertreten wird. Lange wurde von den neun Präsidiumsmitglieder des VDBin Berlin einstimmig gewählt.

Der neue VDB-Präsident kündigte nach seiner Wahl an, die Zulassung von Bahntechnik weiter mit höchster Priorität verfolgen zu wollen: „Die Deutsche Bahn und der Verband der Bahnindustrie in Deutschland sind sich mit dem Bundesverkehrsministerium einig, dass der angestoßene Gesetzgebungsprozess weiter zügig umgesetzt werden muss.”

Darüber hinaus will er sich für eine Verbesserung weiterer wirtschaftlicher Rahmenbedingungen der Branche einsetzen, zum Beispiel für eine rasche Beendigung der kontraproduktiven Regulierung von Service-Werkstätten der Bahnindustrie. Dr. Lange ist seit dem 27. Januar 2011 für ALSTOM Deutschland Mitglied im Präsidium des VDB.

(VDB)

 

LogServ schließt Vertrag mit Siemens

10. April 2014

Seit 2. März ist ein Vectron beim Tochterunternehmen Cargo Service GmbH (CargoServ), einer 100%igen LogServ-Tochter, im Einsatz – die erste Elektrolokomotive dieses Typs, die von einem österreichischen Eisenbahnverkehrsunternehmen in Betrieb genommen wurde. Dieses Triebfahrzeug ist die achte elektrische Streckenlokomotive der CargoServ, die auch noch über Siemens-Elektrolokomotiven anderer Baureihen verfügt.

Die Siemens AG baut derzeit europaweit Lok-Wartungsstützpunkte für ihre Fahrzeuge auf.

Eine moderne Lok-Werkstätteninfrastruktur befindet sich am voestalpine Gelände vor Ort mit einer direkten Anbindung an das öffentliche Streckennetz. „Wir schließen mit der Siemens AG einen Fünfjahresvertrag über die Wartung und Instandhaltung von Vectron-Lokomotiven ab“, so Christian Janecek, Geschäftsführer der LogServ.

[Quelle: Logistik Service GmbH ]

Erneut Platz 1 im BEG-Qualitätsranking für agilis

8. April 2014

Seit Bestehen des Qualitätsrankings der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) konnte agilis den 1. Platz verteidigen. Im Qualitätsranking werden 17 Regionalverkehrsnetze bewertet. Mit dem Dieselnetz Oberfranken erreichte agilis nach 2012 auch in 2013 den Spitzenplatz der Jahreswertung unter den bayerischen Bahnen, vor der Berchtesgadener Landbahn und dem Kissinger Stern. Das zweite agilis-Netz mit Strecken entlang der Donau erhielt mit Platz 4 ebenfalls eine Topplatzierung.

agilis-Geschäftsführer Dietmar Knerr, der seit Gründung des Unternehmens 2009 für die betriebliche Führung verantwortlich ist, sieht die guten
Platzierungen im Engagement und Teamgeist der Mitarbeiter begründet. Dazu trägt ein regelmäßiges Feedback von Lokführern und Servicemitarbeitern bei, das in die  anderen Abteilungen kommuniziert wird. Gleichzeitig findet ein intensives ‚ Qualitätscontrolling‘ statt, mit dem die Anforderungen der BEG erfüllt werden.

Um die Qualität im bayerischen Regionalverkehr zu kontrollieren und Transparenz zu schaffen, führt die BEG regelmäßig verdeckte und offene Tests sowie Fahrgastbefragungen mit unabhängigen Interviewern in Zügen durch. Bewertet werden Kriterien wie Sauberkeit der Fahrzeuge, Fahrgastinformation, Funktionsfähigkeit der Ausstattung sowie Service und Kundenorientierung. Dabei können die Verkehrsunternehmen maximal +100 bis minimal -100 Punkte erreichen. Mit 86,51 Punkten steht agilis Nord mit 10 Punkten Abstand unangefochten an der Spitze des Rankings.

[Quelle: agilis Verkehrsgesellschaft mbH & Co. KG]

DB Fahrzeuginstandhaltung und Bombardier unterzeichnen Vertrag

7. April 2014

DB Fahrzeuginstandhaltung (DB AG) und Bombardier Transportation haben Verträge zur Instandhaltung von Fahrzeugkomponenten unterzeichnet. Die Laufzeit erstreckt sich von 2014 bis 2022. Das Volumen liegt im zweistelligen Millionenbereich. Die DB AG übernimmt für
Bombardier die Instandhaltung von Bremskomponenten, Radsätzen und Drehgestellen von 220 Doppelstockwagen und 37 Lokomotiven aus dem Fahrzeugpool der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG). Die Fahrzeuge sind bei der Metronom Eisenbahngesellschaft mbH im Einsatz. Die Arbeiten erfolgen in den Werken Fulda und Wittenberge.

[Quelle: DB AG]

evb mit neuem EBL udn Leiter Schienenfahrzeugtechnik

1. April 2014

Olaf Ernst wird ab dem 1. Mai neuer Eisenbahnbetriebsleiter (EBL) und Leiter der Schienenfahrzeugtechnik bei der evb-Gruppe. Er löst damit Harald Uhle ab, der die evb im Sommer 2014 verlassen wird, teilte die evb mit.

Die Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH (evb) sind Olaf Ernst nicht unbekannt. Vor 10 Jahren wirkte der erfahrene Eisenbahnbetriebsleiter aktiv am Aufbau der evb-Beteiligungsgesellschaft  metronom mit und lernte dabei auch die evb-Gruppe kennen.

(evb)

SBB beschafft 485 neue Güterwagen

1. April 2014

Für den Schienenbau und -unterhalt beschafft die SBB bis Ende 2016 insgesamt 485 neue Güterwagen. Der Auftrag über 50 Millionen Franken geht an die Firma Zos aus Trnava in der Slowakei. Die neuen Güterwagen seien eine wichtige Voraussetzung, damit die SBB die stetig zunehmende Bau- und Unterhaltstätigkeit auf ihrem Schienennetz bewältigen kann, teilt das Unternehmen mit. Sie ergänzen die Flotte der Infrastruktur-Sparte der SBB. Die Fahrzeugbeschaffung im Detail:

  • 70 Schotterwagen 2-achsig mit Schwerkraftentladung
  • 140 Schotterwagen 4-achsig mit Schwerkraftentladung
  • 50 Kippwagen 4-achsig mit hohen Seitenwänden
  • 25 Kippwagen 4-achsig mit tiefen Seitenwänden
  • 50 Schwellentransportwagen 4-achsig
  • 150 Transportwagen 2-achsig

(SBB)

ELL: Neue Lok-Leasinggesellschaft gegründet

1. April 2014

Im Lokomotivenleasing hat sich mit der European Locomotive Leasing ELL ein neues Unternehmen gegründet. Das Unternehmen ist eine Tochter der  Kohlberg Kravis Roberts & Co. Partners LLP (KKR), die über die KKR Infrastruktur Investor Fonds gegenwärtig Investitionen im Infrastrukturbereich verwaltet. Beraten wurde KKR bei der Gründung der European Locomotive Leasing durch die internationale Anwaltssozietät K&L Gates.

Die ELL-Gruppe mit Sitz in München und Wien wird nach Angaben von K&L Gates künftig einer der größten Vermietungsgesellschaften für Lokomotiven sein. Seinen Kunden will ELL ein umfassendes Komplettpaket,
einschließlich Instandhaltung und Managementdienstleistungen anbieten. Schlagzeilen machte KKR gestern mit dem Abschluss eines Liefervertrags über mehr als 50 Vectron-Lokomotiven von Siemens gemacht (siehe Meldung in diesem Blog unten).

(K&L Gates / ELL / red)

Voith baut Fabrik in China

1. April 2014

Voith investiert 25 Millionen Euro in den Bau einer neuen Fabrik für Schienenfahrzeugkomponenten in Schanghai. Der Spatenstich sei für Dezember 2014 geplant, teilt das Unternehmen mit. Die Produktion soll voraussichtlich im Frühjahr 2016 starten. Die neue Fertigung wird auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern entstehen.

Durch die neue Produktionsstätte wird sich Voith stärker als einheimisches Unternehmen in China verwurzeln und für eine höhere Wertschöpfung vor Ort sorgen. „Wir rücken näher an unsere Kunden und werden dadurch unsere Position im chinesischen Markt festigen und weiter ausbauen“, erklärt Carsten Reinhardt, Mitglied der Konzerngeschäftsführung der Voith GmbH und Vorsitzender der Geschäftsführung des Konzernbereichs Voith Turbo.

Mit Inbetriebnahme der neuen Fabrik soll die Produktion von Schienenfahrzeugkomponenten in China für den asiatischen und pazifischen Raum schrittweise erweitert werden. Außerdem wird Voith ein Engineering- Zentrum aufbauen, um Komponenten für die lokalen Kundenbedürfnisse vor Ort entwickeln und anpassen zu können. Voith Turbo unterhält bereits seit 2007 einen Montage- und Produktionsstandort für Antriebskomponenten für Schienen- und Nutzfahrzeuge im Xinzhuang Industriepark im Minhang Distrikt Schanghai. Der Konzernbereich ist außerdem an zwei Joint Ventures mit jeweils 50 Prozent beteiligt: dem Hersteller von Radsatzgetrieben, Voith Lutong Urban Rail Gearbox Technology in Changchun sowie dem Hersteller von Scharfenberg Kupplungen, Voith Schaku KTK Coupler Technology in Schanghai.

(Voith)

 

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