Schweigeminute für Opfer rechtsextremistischer Gewalt

22. Februar 2012

Am Donnerstag, 23. wird es einen Staatsakt zum Gedenken der Opfer von rechtsextremistischer Gewalt geben. Der Deutsche Gewerkschaftbund und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände haben aus diesem Anlass gemeinsam zu einer bundesweiten Schweigeminute um 12 Uhr aufgerufen.

Viele Verkehrsunternehmen in Niedersachsen, Hamburg und Bremen folgen dem Aufruf. „Es war uns wichtig an der Gedenkminute teilzunehmen und ein starkes Zeichen zu setzen“, sagt Jan Görnemann, technischer Geschäftsführer der metronom Eisenbahngesellschaft. „Deshalb haben wir nicht gezögert, als der HVV die Idee an uns herangetragen hat, auch wenn es für uns einige technische Herausforderungen bietet.“  Der metronom und auch der erixx beteiligen sich an der Aktion, auch wenn es nicht möglich ist, fahrende Züge anzuhalten. Daher sollen  in allen Zügen die Fahrgäste per Durchsagen über die Gedenkminute informiert und gebeten werden, sich zu beteiligen.  Um 12 Uhr werden U- und S-Bahn-Züge im Hamburger Verkehrsverbund HVV  in den Bahnhöfen eine Minute halten. Sofern dies betrieblich möglich ist, werden auch Busse und Elbfähren zum Gedenken eine Minute an der Haltestelle stehenbleiben.

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