Archiv für das Tag 'Statistisches Bundesamt'

Im Januar fuhren mehr Güter auf der Schiene

27. März 2013

Das Volumen des Schienengüterverkehrs ist im Januar 2013 um 3,5 Porzent gegenüber dem Vorjahresmonat gewachsen. Insgesamt wurden im Berichtsmonat 28,9 Millionen Tonnen Güter auf dem Gleis transportiert, geht aus der Schnellinformation des Statistischen Bundesamtes destatis hervor. Besonders stark viel das Wachstum bei Verkehren aus dem Ausland nach Deutschland aus (+12,5%, 4,8 Mill. t im Januar 2013). Das mit Abstand größte Volumen macht aber der Binnenverkehr aus (19,7 Mill. t im Januar 2013; +1,8%).

Der Gesamtverkehr nach Tonnenkilometern stieg im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,2 % auf 8381,7 Mill. tkm. Deutlich stärker wächst die Containerbeförderung. Mit insgesamt 494.200 TEU im Januar 2013 stieg das Volumen um 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

(Quelle: destatis)

Statistik: Weniger Güter auf der Schiene

1. August 2012

Der Güterverkehr auf der Schiene ist im Mai 2012 Vergleich zum Vorjahresmonat um knapp 10 Prozent gesunken. Insgesamt wurden im Mai 2012 nur noch 30,8 Millionnen Tonnen auf der Schiene befördert, im Mai 2011 waren es noch 34,1 Millionen Tonnen. Das geht aus Zahlen hervor, die das Statistische Bundesamt gestern veröffentlichte. Besonders stark zurückgegangen ist laut Statistischem Bundesamt der Versand ins Ausland (minus 13,8 Prozent). Annähernd konstant blieb der Durchgangsverkehr.

Differenziert nach Güterabteilungen sank der Transport von Erzeugnissen der Land- und Forstwirtschaft sowie der Fischerei auf der Schiene am stärksten (minus 43,1 Prozent). Gegen den Trend gestiegen ist einzig der Schienentransport von Konsumgütern für den kurzfristigen Gebrauch und Holzwaren. Annähernd konstant ist der Transport von Kohle, rohem Erdöl und Erdgas (-0,1 Prozent).

Destatis: Schienengüterverkehr auch 2011 im Aufwind

2. Februar 2012

Nach den neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes hat der Schienengüterverkehr die Wirtschaftskrise überwunden und kommt im Jahr 2011 wieder auf einen Marktanteil von 17,7 Prozent. „Damit waren die Güterbahnen nach einer deutlichen Erholung in 2010 auch 2011 weiter auf Wachstumskurs“, sagte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege. „Der Einbruch im Jahr 2009, als der Marktanteil der Schiene auf 16,5 Prozent gesunken war, ist wettgemacht.“ Den jahrelangen Aufwärtstrend des Schienengüterverkehrs habe die Wirtschaftskrise nur vorübergehend gestoppt, sagte Flege. „Die Chance ist da, dass sich die Erfolgsgeschichte in den nächsten Jahren fortschreiben lässt.“ Allerdings hänge hier viel von den Rahmenbedingungen ab. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für ein weiteres Wachstum des Schienengüterverkehrs sei der Ausbau der Infrastruktur. Flege erinnerte daran, dass das Ziel der Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene im Koalitionsvertrag der schwarz-gelben Bundesregierung steht. „Bei der Beseitigung von Netz-Engpässen und Wettbewerbsverzerrungen, die den Bahnen das Leben schwer machen, ist die Politik gefragt“, sagte Flege.

Eisenbahn mit “Rekordwachstum”

26. Januar 2012

Die Beförderungsleistung der Eisenbahnen im Personenverkehr ist in den vergangenen zehn Jahren um 20 Prozent gestiegen, während die Pkw-Nutzung mit einem Plus von lediglich vier Prozent nahezu stagniert. Das geht aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes und Berechnungen der Allianz pro Schiene auf Basis der amtlichen Prognose des Bundesverkehrsministeriums hervor. „Die Eisenbahn hat von 2002 bis 2011 ein Rekordwachstum hingelegt“, sagt der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege. Das Rekordwachstum der Eisenbahn verteilt sich allerdings unterschiedlich auf die Sparten Nah- und Fernverkehr. Die Allianz pro Schiene wies darauf hin, dass die Nachfrage im Schienennahverkehr deutlich stärker gewachsen sei als im Fernverkehr. So konnten die Nahverkehrszüge (inklusive S-Bahnen) ihre Verkehrsleistung in zehn Jahren um fast 30 Prozent steigern, während der Fernverkehr auf der Schiene im selben Zeitraum nur um neun Prozent zulegte. „Der von den Bundesländern organisierte Schienenpersonennahverkehr entwickelt sich zu einer echten Erfolgsstory“, sagt Flege. Vor dem Hintergrund der stark wachsenden Nachfrage appelliert die Allianz pro Schiene an die Bundesregierung und die Bundesländer, die Weichen für eine Angebotsausweitung im Schienenpersonennahverkehr zu stellen. „Die Regionalisierungsmittel, mit denen die Länder die Nahverkehrsleistungen bestellen, müssen jährlich um mindestens 2,5 Prozent angehoben werden, um mit der Nachfrage Schritt halten zu können“, erklärt Flege.

Busse und Bahnen zählen 10,7 Milliarden Fahrgäste

8. April 2011

Mit Bus und Bahn waren 2010 in Deutschland fast 10,7 Milliarden Fahrgäste unterwegs. Pro Tag entspricht dies fast 30 Millionen Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Mit Linienbussen fuhren 2010 hingegen etwas weniger Fahrgäste. Den Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden zufolge gewinnen damit Eisenbahnen und Straßenbahnen in Deutschland weiter an Beliebtheit. Den größten Zuwachs im Nahverkehr – um zwei Prozent auf 2,2 Milliarden Fahrgäste – verzeichneten Eisenbahnen und S-Bahnen. In Straßenbahnen stiegen 3,6 Milliarden Menschen ein. In Linienbussen zählten die Statistiker hingegen zwar weniger Fahrgäste, kamen aber immer noch zusammen auf 5,2 Milliarden Passagiere. Im Fernverkehr stiegen die Fahrgastzahlen auf der Schiene ebenfalls: Mit 126 Millionen Reisenden verzeichneten die Statistiker auch hier ein Plus.

Starker Anstieg

1. März 2011

2010 wurden 355,7 Millionen Tonnen Güter auf dem deutschen Schienennetz transportiert. Nach Informationen des Statistischen Bundesamtes stieg der Gütertransport 2010 um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr an – so stark wie nie zuvor. Er unterschritt aber den bisherigen Höchstwert des Jahres 2008 von 371,3 Millionen Tonnen um 4,2 Prozent.

Eine ausführliche Tabelle gibt es auf: : www.destatis.de

2009 mehr Fahrgäste mit Bussen und Bahnen

8. April 2010

Im Jahr 2009 nutzten in Deutschland fast 10,7 Milliarden Fahrgäste den Linienverkehr mit Bussen und Bahnen. Dies entspricht durchschnittlich über 29 Millionen Fahrten am Tag. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Zahl der Fahrten gegenüber 2008 um 1,1 Prozent. Im Nahverkehr wurden 2009 je Fahrt durchschnittlich 9,4 Kilometer und im Fernverkehr 285 Kilometer zurückgelegt. Die Beförderungsleistung – das Produkt aus den beförderten Personen und der Fahrtweite – lag bei 134 Milliarden Personenkilometern und damit um 0,7 Prozent niedriger als 2008.
Im Nahverkehr beförderten die Unternehmen über 10,5 Milliarden Fahrgäste (+ 1,1 Prozent), die Beförderungsleistung blieb mit 98,7 Milliarden Personenkilometern gegenüber dem Vorjahr konstant. Straßen-, Stadt- und U-Bahnen wurden mit 3,7 Milliarden Personen (+ 3,2 Prozent) deutlich häufiger genutzt. Der Omnibusnahverkehr hat mit 5,3 Milliarden Fahrgästen (+ 0,3 Prozent) leicht zugenommen. Dagegen sank im Nahverkehr mit Eisenbahnen (einschließlich S-Bahnen) die Fahrgastzahl um 0,5 Prozent auf 2,2 Milliarden Fahrgäste.
Die Entwicklung des Bundesergebnisses wurde wesentlich durch zwei Sonderfaktoren im Land Berlin beeinflusst (rund 12 Prozent aller Fahrgäste im Liniennahverkehr in Deutschland werden von Berliner Unternehmen befördert). So führte zum einen ein mehrere Wochen andauernder Streik im Omnibus- und Straßenbahnverkehr zu vergleichsweise niedrigen Fahrgastzahlen im Frühjahr 2008. Zum anderen kam es aufgrund von Angebotseinschränkungen im Berliner Eisenbahnnahverkehr im Jahr 2009 zu Verlagerungen auf den Omnibus- und Straßenbahnverkehr. In den anderen fünfzehn Bundesländern zusammen ist das Fahrgastaufkommen im Eisenbahnnahverkehr leicht angestiegen (+ 0,2 Prozent); mit Straßenbahnen wurden 1,4 Prozent mehr und mit Omnibussen 0,3 Prozent weniger Personen befördert.
Der Fernverkehr mit Eisenbahnen blieb mit 123 Millionen Reisenden (– 0,4 Prozent) geringfügig unter dem Vorjahresergebnis. Die Beförderungsleistung ging um – 2,1 Prozent auf 34,8 Milliarden Personenkilometer zurück. (PM Statisches Bundesamt)