Archiv für das Tag 'S-Bahn'

Neues Bonusheft zum VBB-Abo 65plus gilt ab 1. Mai 2013

26. April 2013

Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und Tourismus-Marketing Brandenburg haben bereits zum achten Mal das Bonusheft für Inhaber des VBB-Abo 65plus mit neuen Rabattangeboten aufgelegt. Mit Ticket erhält man an 37 Ausflugszielen und Veranstaltungsorten bis zu 50 Prozent Preisnachlass. Die rabattierten Angebote können auch mehrfach genutzt werden.

Im neuen Bonusheft gibt es neue Rabatt- und Bonusangebote. Neben bewährten Ausflugszielen wie Museen, Tierparks, Schifffahrtsgesellschaften wurden nun ebenfalls Thermen in Bad Wilsnack, Templin oder Bad Saarow, Kriminaltheater und Wühlmäuse in Berlin und Uckermärkische Bühnen in Schwedt ins Bonusheft aufgenommen.

Die Angebote im Bonusheft gelten vom 1. Mai 2013 bis zum 31. Oktober 2013. Alle Ziele sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Das Bonusprogrammheft gibt es kostenlos an allen Verkaufsstellen von BVG, S-Bahn, DB Regio und ODEG sowie allen anderen der insgesamt 40 Verkehrsunternehmen, aber auch beim VBB und bei der Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH in Potsdam.

[Quelle: Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH]

 

30 Jahre Grundsteinlegung Zürcher S-Bahn

18. März 2013

Am 17. März 1983 wurde der Grundstein für die Zürcher S-Bahn gelegt. Der Stein wurde ursprünglich in der Zufahrtsrampe des Zürcher S-Bahnhofs Museumsstrasse platziert. Später wechselte er ins Archiv der Schweizerischen Bundesbahnen SBB. Die Zürcher S-Bahn bildet heute das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs im ZVV und ist ein wichtiger Standortvorteil für den Kanton Zürich.

[Quelle: ZVV Schweiz]

Neue Stadtbahnwagen für Freiburg

15. März 2013

Mit der Unterzeichnung des Vertrags zwischen der VAG und dem spanischen Hersteller CAF ist der Kauf von 12 Stadtbahnfahrzeugen vom Typ “Urbos 100″ jetzt in trockenen Tüchern. Die neuen Fahrzeuge werden wegen anstehender Netzerweiterungen, zur Modernisierung des Fahrzeugparks sowie der beständig steigender Fahrgastzahlen in Freiburg benötigt. Der Auftrag an CAF erfolgte nach einer europaweiten Ausschreibung, an der sich mehrere Hersteller beteiligt hatten. Über den genauen Kaufpreis, der neben den Fahrzeugen auch Ersatzteile sowie ein Servicepaket beinhaltet, wurde Stillschweigen vereinbart. Er liegt jedoch unter 40 Millionen Euro.

(PM VAG Freiburg)

Bauprojekt für S-Bahn Zürich startet

7. März 2013

Anfangs März startet das Bauprojekt für ein viertes Streckengleis zwischen Hürlistein und Effretikon. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Juni 2016. Umfangreiche Anpassungen der Weichenverbindungen und der Signalisierung im Bahnhof Effretikon sind zudem zu realisieren. Die SBB baut dabei ca. neun Kilometer Gleis neu oder um, erstellt 36 neue Weichen und ersetzt auf einer Länge von drei Kilometern die Fahrleitungen. Außerdem wird der Bahnsteig im Bahnhof Effretikon behindertengerecht umgebaut. Dieses Projekt kostet insgesamt 130 Millionen Franken und wird von ZEB und durch die Leistungsvereinbarung der SBB finanziert.

(PM SBB)

Neubau für S-Bahnstation in München-Freiham

12. Juni 2012

Der Münchner Stadtteil Freiham wird an das S-Bahn-System angeschlossen, teilte dass Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie (stmwiv) heute mit. Die Gesamtinvestition beträgt rund zehn Millionen Euro. Davon übernimmt der Freistaat Bayern 2,3 Millionen Euro der Baukosten, den restlichen Betrag finanziert die Landeshauptstadt München. Die geplante S-Bahn-Station ‚Freiham’ im Streckenabschnitt München-Westkreuz – Herrsching auf der Strecke der S 8 wird Freiham direkt an das Münchner Schnellbahn-Netz anbinden.

(Quelle: stmwiv)

Alstom liefert 28 Züge für die DB Regio NRW

4. April 2012

Alstom Transport fertigt 28 elektrische Triebzüge für die Deutsche Bahn Regio NRW GmbH in Nordrhein-Westfalen. Der Auftragswert beläuft sich auf rund 140 Millionen Euro. Für Alstom ist es der erste Abruf aus dem Rahmenvertrag mit der DB Regio über die Lieferung von bis zu 400 elektrischen Triebzügen. Die Züge werden als S5 und als S8 im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) eingesetzt. Die Betriebsaufnahme erfolgt zum Fahrplanwechsel im Jahr 2014. Die Fahrzeuge werden bei Alstom in Salzgitter gebaut, wo bereits 141 Züge dieses Typs gefertig wurden.

Die Züge erreichen im Einsatz Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h und besitzen ein sehr gutes Beschleunigungsvermögen. Sie verfügen über 170 Sitz- und 173 Stehplätze und können mit Doppel- und Dreifachtraktion betrieben werden. Mit den neuen Triebzügen wird die DB Regio NRW GmbH die S-Bahn-Linien S5 von Dortmund nach Hagen und die S8 von Hagen über Wuppertal und Düsseldorf nach Mönchengladbach bedienen.

Die Fahrzeuge sind zudem mit elektrischen Bremsen ausgestattet, die in der Lage sind, beim Bremsvorgang bis zu 30 Prozent der Energie ins Netz zurückzuspeisen. Unter Berücksichtigung der ab dem Jahr 2013 verpflichtenden europaweiten Norm EN 15227 werden die Züge mit den neuesten Crashverzehrelementen ausgestattet. Damit weisen die Fahrzeuge ein hohes Maß an Sicherheit für Triebwagenführer und Fahrgäste auf.

(Quelle: Alstom)

“S-Bahn” ist keine Wortmarke mehr

19. März 2012

Das Bundespatentgericht hat die Löschung der Wortmarke “S-Bahn” entschieden. Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Schienenpersonennahverkehr (BAG-SPNV) begrüßt dieses als verbraucherfreundliche Entscheidung. Vor dem Hintergrund, dass zunehmend Wettbewerber der Deutschen Bahn AG Nahverkehrsleistungen erbringen, hatte die BAG-SPNV bereits vor dieser gerichtlichen Entscheidung nach Lösungsmöglichkeiten gesucht, um deutschlandweit einheitliche Produktbezeichnungen im SPNV zu ermöglichen. Bernhard Wewers, Präsident der BAG-SPNV: „Die Marke S-Bahn steht für ein bestimmtes Verkehrsangebot und nicht für einen bestimmten Verkehrsanbieter.“

Busse und Bahnen zählen 10,7 Milliarden Fahrgäste

8. April 2011

Mit Bus und Bahn waren 2010 in Deutschland fast 10,7 Milliarden Fahrgäste unterwegs. Pro Tag entspricht dies fast 30 Millionen Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Mit Linienbussen fuhren 2010 hingegen etwas weniger Fahrgäste. Den Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden zufolge gewinnen damit Eisenbahnen und Straßenbahnen in Deutschland weiter an Beliebtheit. Den größten Zuwachs im Nahverkehr – um zwei Prozent auf 2,2 Milliarden Fahrgäste – verzeichneten Eisenbahnen und S-Bahnen. In Straßenbahnen stiegen 3,6 Milliarden Menschen ein. In Linienbussen zählten die Statistiker hingegen zwar weniger Fahrgäste, kamen aber immer noch zusammen auf 5,2 Milliarden Passagiere. Im Fernverkehr stiegen die Fahrgastzahlen auf der Schiene ebenfalls: Mit 126 Millionen Reisenden verzeichneten die Statistiker auch hier ein Plus.

Senator Wolf: Berlin erwägt Kauf eigener S-Bahn-Züge

5. April 2011

Wegen ständiger technischer Probleme und Ausfälle bei der Berliner S-Bahn könnte das Land Berlin selbst neue S-Bahn-Züge kaufen. Zurzeit werde diese Frage in einer Arbeitsgruppe ernsthaft geprüft, erklärt Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke). Die Entscheidung stehe in den nächsten Wochen an. Etwa 200 Doppelwagen könnten zunächst von einer eigens gegründeten Landesgesellschaft gekauft werden. Der derzeitige Verkehrsvertrag des Landes mit der S-Bahn läuft bis 2017. Die CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus kritisierte die Überlegungen als falschen Weg.

Nordrhein-Westfalen: VRR und DB Regio müssen Lösungen im Sinne der Fahrgäste suchen

9. Februar 2011

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass eine Direktvergabe von Verkehrsleistungen im Schienenpersonenverkehr mit der derzeitigen Gesetzeslage in Deutschland unvereinbar ist. Die Vertragsparteien Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und DB Regio sind nun gefordert auszuloten, wie es unter den vom OLG Düsseldorf und dem Bundesgerichtshof gesetzten Rahmenbedingungen weiter gehen kann. „Das Gericht hat Klarheit geschaffen“, sagt Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger, „den VRR wird das Urteil vor erhebliche Probleme stellen. Ich erwarte vom VRR und der DB Regio, dass sie sich wieder zusammensetzen und nach konkreten Lösungen im Interesse der Fahrgäste suchen. Beide tragen eine gemeinsame Verantwortung für die Kundinnen und Kunden im Gebiet des VRR, daran hat die heutige Gerichtsentscheidung absolut nichts geändert.“ Nach dem verlorenen Prozess beim Verwaltungsgericht Gelsenkirchen (Dezember 2008) war der VRR finanziell nicht mehr in der Lage, die der DB Regio NRW bis 2018 vertraglich zustehenden Zahlungen vollständig zu leisten. Es drohten Kürzungen beim Verkehrsangebot und höhere Belastungen der Kommunen und Verkehrsunternehmen im VRR-Gebiet. Vor diesem Hintergrund einigten sich die Parteien mit Hilfe eines externen Moderators im Jahr 2009 außergerichtlich. Dabei kam die DB dem VRR bei seinen Zahlungsverpflichtungen entgegen, im Gegenzug sollte der Vertrag hinsichtlich der S-Bahn um fünf Jahre verlängert werden. Zudem hat das Land im Rahmen des Vergleichs mit finanzieller Hilfe dafür gesorgt, dass den Fahrgästen im Regionalverkehr bessere Verbindungen und mehr Sitzplätze im neuen RE-Konzept zur Verfügung stehen. „Das RE-Konzept darf durch den VRR nicht in Frage gestellt werden. Der Fahrplan ist angepasst, die zusätzlichen Wagen sind bestellt, die Loks im Umbau – da darf es kein Zurück geben“, betonte Voigtsberger.

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