Archiv für das Tag 'Regionalverkehr'

Schwungradspeicher in Freiburg erprobt

12. März 2013

Als erste Anlage ihrer Art in Baden-Württemberg ist bei der Freiburger Verkehrs AG am Montag, 11. März, ein Schwungradspeicher in den Probebetrieb genommen worden. Diese im Bereich der Stadtbahnwendeschleife in Landwasser platzierte Zukunftstechnologie nimmt die Bremsenenergie von Stadtbahnfahrzeugen auf und gibt sie an anfahrende und beschleunigende Stadtbahnwagen wieder ab. Ob dadurch, wie theoretisch berechnet, tatsächlich pro Jahr rund 250.000 Kilowattstunden Fahrstrom eingespart werden können, wird sich in dem auf ein Jahr angesetzten Probebetrieb erweisen. „Mit diesem Innovationsprojekt hat die VAG die Nase ganz weit vorne“, sagt VAG Vorstand Stephan Bartosch. Das Interesse an den Freiburger Ergebnissen sei in der Nahverkehrsbranche sehr groß. Das rund 380.000 Euro teure Pilotprojekt wird aus Mitteln des „Innovationsfond Klima und Wasserschutz“ der badenova mit knapp 150.000 Euro gefördert. Auch die Technische Aufsichtsbehörde für Bahnen (TAB), die für die Zulassung und Abnahme der Anlage zuständig ist, hat ihr Interesse an den Ergebnissen bekundet.

[Quelle: Freiburger Verkehrs AG]

DB Arriva erhält erneut Vertrag für London Overground

12. Februar 2013

Die Londoner Transportbehörde* hat den Nahverkehrsvertrag mit dem Joint Venture LOROL (London Overground Rail Operations Ltd.) für zwei weitere Jahre vorzeitig verlängert. DB Arriva, die Tochter der Deutschen Bahn für den Regionalverkehr im Ausland, ist einer von zwei Teilhabern an LOROL. Mit der Verlängerung zieht Transport for London (TfL) eine Option des seit 2007 laufenden Vertrages. Die Option betrifft den Zeitraum von November 2014 bis November 2016 und hat einen Wert von rund 200 Millionen britischen Pfund (ca. 232,4 Millionen Euro).

Der Vertrag umfasst Betrieb und Wartung der Züge und den Betrieb von Bahnhöfen. Die Züge der London Overground verbinden 20 Londoner Stadtteile. In den vergangenen sechs Jahren hat sich dort die Zahl der Reisenden mehr als vervierfacht.

Transport for London hat sich nach eigener Aussage auch aufgrund des sehr erfolgreichen Betriebes während der Olympischen und Paralympischen Spiele 2012 für die Vertragsverlängerung entschieden.

[Quelle: DB Mobility Logistics/DB Arriva]

LNVG schreibt Netz in Südostniedersachsen neu aus

19. Dezember 2012

Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) wird in den nächsten Tagen einen Teilnahmewettbewerb im EU-Amtsblatt um ein Los mit Regionallinien in Niedersachsen starten. Das gab die LNVG im Zusammenhang mit der Bekanntgabe des Gewinners von Betriebsleistungen im Raum Nordost-Niedersachsen / Harz bekannt. Bei den jetzt auszuschreibenden Strecken geht es um ein Los mit den Regionallinien Göttingen – Kreiensen – Bad Harzburg, Göttingen – Northeim – Nordhausen, Bodenfelde -Northeim, Braunschweig – Seesen – Osterode- Herzberg, Braunschweig -Schöppenstedt und Braunschweig – Salzgitter- Lebenstedt. Wegen Unwirtschaftlichkeit war das einzige Angebot in einem früheren Vergabeverfahren nicht zum Zuge gekommen. Mit dem erneuten Wettbewerb will die LNVG noch andere Unternehmen für einen Markteinstieg interessieren. Etwaige Bewerber können dann bis Ende Januar 2013 gegenüber der für dieses Netz federführenden LNVG ihr Interesse bekunden.

(Quelle: LNVG/ZGB)

Deutsche Bahn verbessert Online-Buchung

2. Oktober 2012

  • Umtausch von Online-Tickets wird einfacher
  • Minutengenaue Ankunftsprognose und Verspätungs-Alarm für Regionalverkehr

Die Deutsche Bahn (DB) vereinfacht die Buchung auf bahn.de: intuitive Icons, optimierte Texte und ein neues Seiten-Arrangement sorgen für mehr Übersicht am PC sowie eine verbesserte Bedienbarkeit der Buchung auf Tablet-Computern. In jedem Buchungsschritt wird im “Warenkorb” eine Zusammenfassung der bisher ausgewählten Leistungspakete dargestellt und direkte Hilfestellung in Form von Antworten auf häufig gestellte Fragen angeboten. Angaben zu der gewünschten Reise können nun noch bis kurz vor Abschluss der Buchung flexibel geändert werden. Die neu gestaltete Informationsseite zu den Identifikationsmöglichkeiten im Zug ist insbesondere für Neunutzer des Online-Tickets eine echte Hilfe.
Weiterhin wurde der Ablauf beim Umtausch von Online-Tickets optimiert. Bisher mussten Reisende, die ihr Ticket umtauschen oder umbuchen wollten, erst stornieren und dann komplett neu buchen. Jetzt werden beide Schritte in einem gemeinsamen Ablauf dargestellt.

Ab sofort werden auf bahn.de die prognostizierten Ankunftszeiten der Nahverkehrszüge minutengenau dargestellt. Das gilt auch für die App „DB Navigator“ und die mobile Internetseite m.bahn.de. Bisher werden Verspätungen in den elektronischen Auskunftsmedien der DB in Fünf-Minuten-Schritten angezeigt. Die minutengenaue Ankunftsprognose bedeutet für die Fahrgäste im Nahverkehr eine klare Verbesserung. Dies ist insbesondere für Pendler und Vielfahrer nützlich.

Reisende im Nahverkehr profitieren außerdem von einer Neuerung des Verspätungs-Alarms. Wer den Dienst auf bahn.de bestellt, wird bei einer Zugverspätung von mehr als zehn Minuten per E-Mail informiert. Ab sofort steht der kostenfreie Informationsservice auch für reine Verbindungen mit Regional-Express und Regionalbahn zur Verfügung.

(Quelle: DB AG)

Freistaat vergibt Regionalverkehr an BOB

25. September 2012

Der Zuschlag für den Betrieb der Nahverkehrszüge im Bayerischen Oberland soll an die Bayerische Oberlandbahn GmbH (BOB) gehen. Davon profitieren die Regionalverkehrsleistungen zwischen München, Bayrischzell, Tegernsee und Lenggries. Die Fahrgäste erwartet im Oberland ein besseres Angebot, das die BEG bei der BOB in Auftrag geben wird. Der Vertrag mit der Bayerischen Oberlandbahn GmbH soll ab Dezember 2013 für elf Jahre laufen.

Czeschka: „Die Integral-Züge und die Werkstatt in Lenggries werden über die gesamte Vertragslaufzeit weiter genutzt. Auch die Arbeitsplätze in der Region bleiben bestehen, das bewährte Kuppel- und Flügelkonzept wird fortgeführt.“ Für das verdichtete Angebot sind – neben der gesamten Integral-Flotte – weitere Fahrzeuge erforderlich, die die BOB beschaffen wird.

Der künftige Betreiber im Oberland verpflichtet sich, am Qualitätsmesssystem der BEG teilzunehmen. Damit prüft die Bayerische Eisenbahngesellschaft die Sauberkeit, die Funktionsfähigkeit der Ausstattung, die Fahrgastinformation im Zug, die Servicequalität und die Kundenfreundlichkeit. Außerdem gelten hohe Anforderungen hinsichtlich Pünktlichkeit und Anschlusssicherung.

Für das verdichtete Angebot sind – neben der gesamten Integral-Flotte – weitere Fahrzeuge erforderlich, die die BOB beschaffen wird. Bis Ende 2013 wird es weitere regionale Fahrplanverbesserungen geben.

(Quelle: Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH)

 

 

NETINERA investiert in Regionalverkehr

19. September 2012

NETINERA Deutschland und Alstom haben heute auf der internationalen Verkehrsmesse InnoTrans einen Vertrag über die Bestellung von 63 Coradia Lint-Regionalzügen im Wert von knapp 300 Millionen Euro geschlossen. Die Züge werden ab Dezember 2014 auf den Strecken zwischen Frankfurt und Saarbrücken sowie zwischen Koblenz und Kaiserslautern in der Region Nahe/ Rheinhessen und dem Saarland fahren; einem Gebiet mit 6,7 Millionen Zugkilometern.

„Der Kauf der neuen Alstom-Fahrzeuge gibt dem großen Wachstumspotential von NETINERA auf dem deutschen Markt einen bedeutsamen Impuls und ist gleichzeitig ein wichtiger Schritt für die Gruppe Ferrovie dello Stato Italiane, die Herausforderungen in Europa anzunehmen, sowohl bei den Eisenbahnverkehrsleistungen als auch in Bezug auf das technische Know-How“, so Mauro Moretti, CEO der italienischen Staatsbahn Ferrovie dello Stato Italiane (FS), der Muttergesellschaft der NETINERA Deutschland GmbH. Jost Knebel, Vorsitzender der Geschäftsführung von NETINERA Deutschland, ergänzte: „Wir freuen uns sehr, mit den neuen Fahrzeugen, unserer langjährigen Erfahrung sowie der außerordentlich hohen Serviceorientierung unserer Mitarbeiter den Fahrgästen in der Region zukünftig einen moderneren Nahverkehr anbieten zu können“

„Wir freuen uns über den ersten Auftrag von NETINERA Deutschland und schreiben damit unsere Erfolgsgeschichte der Coradia Lint-Plattform fort. Mit bereits über 700 verkauften Zügen in den letzten fünfzehn Jahren können wir dem Kunden und seinen Fahrgästen ein bewährtes und umweltfreundliches Fortbewegungsmittel zur Verfügung stellen“, sagte Henri Poupart-Lafarge, Präsident von Alstom Transport. „Unsere Coradia Lint-Züge basieren auf einer erweiterten und voll entwickelten Plattform, die derzeit den Maßstab setzt hinsichtlich Qualität und Kosteneffizienz”, so Dr. Martin Lange, als Mitglied des Vorstands der ALSTOM Deutschland AG verantwortlich für Transport.

Die Coradia Lint-Züge sind zwei- und dreiteilige Dieseltriebzüge. Alstom entwickelt und fertigt die Züge am Standort Salzgitter. Um den Anforderungen eines schnellen Regionalverkehrs zu entsprechen, zeichnen sich die Züge durch kraftvolle Beschleunigung und eine Höchstgeschwindigkeit von 140 Stundenkilometern aus. Die neuen Fahrzeuge verfügen mit 160 (Lint 54) und 270 Sitzplätzen (Lint 81) auch im Berufsverkehr über große Sitzplatzkapazitäten.

Die Fahrzeuge erfüllen die aktuell strengste Abgasnorm Stage IIIb und entlasten die Umwelt damit nicht nur im Vergleich zum Pkw, sondern auch gegenüber den bisher eingesetzten Fahrzeugen. Durch Abgasreinigung und innermotorische Maßnahmen wird der Partikelausstoß um zirka 90 Prozent verringert. Dank eines innovativen Motormanagements kann zusätzlich eine Dieselkraftstoffeinsparung und damit einhergehend eine Verringerung des CO2- Ausstoßes von rund fünf Prozent erreicht werden. Außerdem verfügen die Züge erstmalig über ein intelligentes Kraftstoffverbrauchsmanagement, das dem Triebwagenführer eine Optimierung des Kraftstoffverbrauchs im täglichen Fahrbetrieb ermöglicht.

Zur Steigerung der Sicherheit der Fahrgäste sind die Züge mit Überwachungskameras ausgestattet. Um die passive Fahrgastsicherheit zu erhöhen, stattet Alstom die Züge zudem mit den neuesten Crash-Absorbern und weiteren Elementen gemäß der Europäischen Norm zur Kollisionssicherheit von Schienenfahrzeugen (EN 15227) aus.

(Quelle: NETINERA Deutschland GmbH)

Metronom präsentiert “Zug der Ideen”

23. Juli 2012

Der Metronom geht neue Wege, um das Bahnfahren im Regionalverkehr noch komfortabler zu machen. Das teilte die Metronom Eisenbahngesellschaft heute mit. Mit dem „Zug der Ideen“ stellt die größte Privatbahn in Niedersachsen ein deutschlandweit einzigartiges Konzept vor. Bei diesem Zugverband wurden die bekannten Metronom Doppelstockwagen in vielen Bereichen umgestaltet. Dazu gehört ein besseres Wegeleitsystem in den Wagen, mit deutlicher Kennzeichnung der einzelnen Bereiche, ein neues Konzept für die Waschräume mit angenehmer Musik und kreativ beklebte Tischfolien in den Wagen mit kurzen literarischen Texten und Spielen wie Mühle oder Dame. Zusätzlich wird es einen Ruheraum geben. Diese Neuheiten sind dabei nur der Anfang, weitere Ausbauphasen sollen folgen, heißt es in einer Pressemitteilung des in Uelzen ansässigen Unternehmen.

(Quelle: Metronom)

Sonn- und feiertags schneller und öfter nach Füssen

8. Juni 2012

Fahrgäste können ab 10. Juni an Sonn- und Feiertagen zwei zusätzliche, umsteigefreie Expresszüge auf der Strecke München – Füssen nutzen. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Regionalverkehr plant, finanziert und kontrolliert, bestellt dafür ein Expresszugpaar bei DB Regio Allgäu-Schwaben. Halten werden die Züge in beiden Richtungen nur in München-Pasing, Marktoberdorf, Lengenwang und Weizern-Hopferau, was eine Verkürzung der Fahrtzeit um knapp 20 Minuten auf eine Stunde und 45 Minuten ermöglicht.

Markt für Pendler- und Regionalverkehr umkämpft

3. April 2012

 

 Auf dem Markt für Pendler- und Regionalverkehr auf der Schiene dominieren die großen europäischen Staatsbahnen, die ihren Aktionsradius durch den Erwerb ausländischer Tochterunternehmen erweitern – Deutschland gilt als einer der attraktivsten Märkte in Europa. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie ”Märkte für Pendler- und Regionalverkehre auf der Schiene – Europäische Entwicklungen” der SCI Verkehr GmbH. Analysiert wird darin der  Markt für Schienenpersonennahverkehr in Europa.

Die Studie zeigt, dass der von der Europäischen Union eingeleitete Prozess zur Öffnung der Märkte für Pendler- und Regionalverkehr auf der Schiene sich weiter fortsetzt. Neben den liberalisierten Märkten Schweden, Großbritannien, Deutschland, Dänemark und Niederlande öffnen sich weitere Länder dem Wettbewerb. So will zum Beispiel Frankreich ab 2014 die gemeinwirtschaftlichen Fern- und Regionalzüge „versuchsweise” in den Wettbewerb überführen.

Im Pendler- und Regionalverkehr auf der Schiene geht die Bedeutung der rein privaten Betreiber zurück. Vielmehr wird der europäische Pendler- und Regionalverkehr auf der Schiene vom Wettbewerb der europäischen Staatsbahnen bestimmt.  Mit einem Marktvolumen von 9,2 Mrd. EUR ist Deutschland nicht nur der größte Markt für Pendler- und Regionalverkehre auf der Schiene in Europa, sondern auch einer der attraktivsten für die Betreiber. Die im deutschen SPNV erzielten Margen erreichen im europäischen Vergleich ein noch relativ akzeptables Niveau.

Insgesamt wurden 2011 in Deutschland 68 Mio. Zug-km im Wettbewerbsverfahren vergeben. Seit 2010 rollt auf den deutschen SPNV eine Vergabewelle zu, die zwischen 2014 und 2016 ihre Spitze erreichen wird.

(Quelle: SCI)

 

 

DB investiert 160 Mio. Euro in Züge für Regionalverkehr

2. April 2012

Die Deutsche Bahn AG hat mit der Bombardier Transportation GmbH einen Vertrag über die Lieferung von 16 elektrischen Doppelstock-Triebzügen für den Regionalverkehr in Norddeutschland unterzeichnet. Das Investitionsvolumen beträgt rund 160 Millionen Euro. Die Betriebsaufnahme soll im Jahr 2014 im Netz der Schleswig-Holstein Landesweite Verkehrsgesellschaft mbH (LVS) erfolgen. Ziel ist es, den Fahrplan auf den Strecken Kiel-Hamburg sowie Flensburg-Hamburg zu verdichten.

Die neuen Fahrzeuge sind vierteilige Doppelstock-Triebzüge aus der Fahrzeugfamilie Do 2010. Sie setzen sich aus jeweils zwei Triebwagen und zwei Mittelwagen zusammen und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde. Besonderes Augenmerk wurde auch auf eine attraktive Ausstattung für die Kunden zum Beispiel mit komfortablen Sitzabständen, breiten Türen und viel Stauraum gelegt.

(Quelle: DB)

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