Archiv für das Tag 'Keolis'

Keolis: Gelbe Karte in der eurobahn

14. Mai 2013

Mit einer Aufklärungskampagne will Keolis Deutschland in den „eurobahnen“ seine Fahrgäste zu einem rücksichtsvolleren Verhalten bewegen „Wer die Füße auf den Sitz gegenüber legt, der muss damit rechnen, von unseren Kundenbetreuen eine ‚Gelbe Karte‘ zu bekommen“, erklärt Unternehmenssprecher Mathias Wieland.

 Mit der „Gelben Karten“ soll in einer sympathischen Art auf die geltenden Beförderungsbedingungen hingewiesen werden, heißt es. Oftmals seien es sogar andere Fahrgäste, die sich über die uneinsichtigen Mitfahrer beschweren würden, wissen die „eurobahn“-Kundenbetreuer aus der Praxis zu berichten. Ab sofort werden sie deshalb die „Gelbe Karte“ verteilen und im Gespräch aufklären.

(PM Keolis)

mofair e.V. wählt neuen Vorstand

12. Februar 2013

Vorstandsmitglieder mofair e. V., von links nach rechts: Frank Zehle, Roland Zschunke, Wolfgang Meyer und Josef Berker

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung wurde der Vorstand des Verbandes mofair e.V. turnusgemäß für eine Amtszeit von zwei Jahren neu gewählt.

Wolfgang Meyer konnte einstimmig als Präsidenten bestätigt werden.  Zum Nachfolger von Hans Leister wird Roland Zschunke von Keolis Deutschland erstmals in den Vorstand gewählt. Josef Berker von der RP Eisenbahn GmbH wurde als langjähriger Kassenwart in dieser Funktion bestätigt. Neu im Vorstand: Frank Zehle, Deutsche Touring, und Tobias Richter, National Express Deutschland.

Mit Frank Zehle habe sich erstmals ein Vertreter des Busgewerbes für den Vorstand zur Verfügung gestellt. Damit verbinde man ein klares Signal an den fairen Wettbewerb mit dem Busgewerbe.

[Quelle: mofair e.V.]

Keolis als vorbildlicher Arbeitgeber ausgezeichnet

23. April 2012

Der Betreiber der eurobahn, Keolis Deutschland, ist kürzlich  von der Zertifizierungs- und Beratungsgesellschaft mobifair offiziell als vorbildlicher Arbeitgeber ausgezeichnet worden. Das Zertifikat bescheinigt dem Unternehmen faire Löhne, gute Arbeitsbedingungen und hohe Sozialstandards.

Mobifair ist eine gewerkschaftsnahe Vereinigung, die sich für fairen Wettbewerb in der Mobilitätswirtschaft einsetzt. Anhand eines Kriterienkatalogs werden Unternehmen auf gerechte Lohn- und Sozialstandards geprüft und mit einem Zertifikat ausgezeichnet. Mit der Verleihung des Zertifikats von Mobifair erhalten die Arbeitnehmer und Fahrgäste die Gewissheit, dass entsprechende Qualitätsstandards eingehalten werden. Das Zertifikat ist bis 2015 gültig.

(Quelle: Keolis)

SNCF beschließt neue Eigentümerstruktur bei Keolis

20. April 2012

Der Aufsichtsrat des französischen Bahnkonzerns SNCF stimmte am Mittwoch, 18. April, der neuen Eigentümerstruktur von Keolis, der Tochtergesellschaft für den öffentlichen Personennahverkehr, zu. Im Zuge dieser Neustrukturierung erhöht SNCF seinen Anteil auf 70 Prozent. Gleichzeitig erhöht der langfristige Investor Caisse des dépôts du Québec (CDPQ) sein Anteil auf 30 Prozent.

David Azéma, der aktuelle Generaldirektor von SNCF und Keolis-Aufsichtsratsmitglied, wird ab Juni Vorstandsvorsitzender von Keolis. Sophie Boissard, Jahrgang 1970, zurzeit Generaldirektorin Gares & Connexions und Vorstandsmitglied von SNCF, tritt die Nachfolge von David Azéma auf dem Posten des SNCF-Generaldirektors für Strategie und Unternehmensentwicklung an.

(Quelle: SNCF)

GDL: die aktuelle Streiksituation

16. August 2011

  • Metronom-Eisenbahngesellschaft: Die Uelzener Firma teilt mit, man habe es „in letzter Minute geschafft“, sich auf ein Schlichtungsverfahren „im Zuge der festgefahrenen Tarifstreitigkeit zu verständigen“. Nach Abschluss der Schlichtungsvereinbarung seien „für die folgenden acht bis 12 Wochen keine Streiks zu erwarten“. In den Augen der Metronom herrscht nun Planungssicherheit, beide Parteien versuchten schnellstmöglich, „einen gemeinsamen Schlichter zu finden“.
  • AKN/Schleswig-Holstein-Bahn: „Es ist noch immer kein Ende des Streiks in Sicht“. So beginnt eine Presseinfo des Unternehmens vom 15. August. Deshalb gelte bis Freitag, 19. August weiterhin ein Notfahrplan.
  • Einig ist man sich dagegen bei der Privatbahn Keolis geworden. Es sein ein Haustarifvertrag über die Lokführer abgeschlossen worden, teilt das Unternehmen mit. Neben diesem kämen nun auch der Rahmen-Lokführer-Tarifvertrag (Rahmen-LfTV) und der „Betreiberwechsel-Tarifvertrag zur Anwendung“, so Keolis weiter.

Schon vor einigen Tagen hatte die GDL selbst vermeldet, dass es bei der Ostdeutschen Eisenbahn (ODEG) und der cantus Verkehrsgesellschaft auch weiterhin keine Streiks geben werde. „Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat sich mit den beiden Unternehmen und deren Gesellschaftern BeNEX, Hessische Landesbahn und Netinera auf ein Moderationsverfahren zur Beilegung des Tarifkonflikts verständigt“, so die GDL auf ihrer Website. (fbt)

Keolis / Eurobahn: Warnstreik ein Erfolg – neues Angebot erwartet

19. Juli 2011

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) wertet den Warnstreik bei der Eurobahn am Dienstag als Erfolg. “Die Beschäftigten haben der Arbeitgeberseite deutlich signalisiert, dass sie endlich einen Fortschritt bei den Tarifverhandlungen von der Arbeitgeberseite erwarten.”, sagt EVG-Vorstandsmitglied Reiner Bieck. Rund 100 Beschäftigte des Keolis-Tochterunternehmens Eurobahn hatten am Morgen für mehrere Stunden die Arbeit niedergelegt. Der Warnstreik dauerte von 5 Uhr bis 12 Uhr. Im gesamten Netz der Eurobahn kam es zu Zugausfällen und Verspätungen. Hintergrund des Warnstreiks sind die stockenden Verhandlungen um einen Haustarifvertrag. Das Mutterunternehmen Keolis hatte Anfang des Jahres gemeinsam mit anderen Unternehmen einen Branchentarifvertrag für den Schienenpersonen-Nahverkehr unterzeichnet. Dieser Branchentarifvertrag zieht bei der Bezahlung eine untere Linie ein. Er wird derzeit in Haustarifverträgen je nach der wirtschaftlichen Lage der einzelnen Unternehmen ausgestaltet.

Neue Streiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer

14. April 2011

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) wird Heute und Morgen (14./15. April) für 48 Stunden wieder streiken. Betroffen sind allerdings nur Privatbahnen; nicht die Deutsche Bundesbahn (DB). Der Streik gegen die privaten Bahngesellschaften beginnt am 14. April um 2 Uhr und endet am Samstag, 16. April, nachts um 2 Uhr. Während die GDL mit der DB gerade verhandelt und diese deshalb nicht bestreikt wird, wollen die privaten Schienenverkehrsunternehmen im Reiseverkehr immer noch keine gesonderten Verhandlungen über inhaltsgleiche Rahmentarifverträge mit der GDL aufnehmen. Eine Ausnahme bildet lediglich Keolis. Mit diesem Unternehmen hat die GDL am 11. April Verhandlungen sowohl über die Konstruktion der Tarifverträge und deren Verknüpfung als auch über den Betreiberwechsel geführt. „Dies ist einzig und allein der Schlüssel zur Lösung des Tarifkonflikts. Weder Sturheit noch Halbwahrheiten führen an den Verhandlungstisch“, meint der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky.

Lokführer streiken wieder

31. März 2011

Der Arbeitskampf der Lokführer im Tarifstreit mit den Bahn-Konkurrenten geht weiter. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) kündigte am Mittwoch (30. März) neue, deutlich längere Streiks an. Betroffen sollen nach Gewerkschaftsangaben insgesamt 22 Unternehmen sein, auch der Güterverkehr der Osthannoverschen Eisenbahn.

Die Aktion soll um 3 Uhr in der Nacht zu Donnerstag beginnen und 47 Stunden dauern. Die Züge sollen nach dem Willen der GDL erst am Samstag, 2. April ab 2 Uhr wieder rollen. Grund sei die anhaltende Weigerung der privaten Verkehrsunternehmen Abellio, Arriva, Benex, Keolis, Veolia und Hessische Landesbahn, die Verhandlungen über einen einheitlichen Tarifvertrag für alle 26.000 Lokführer bundesweit wieder aufzunehmen.

„Diese Halsstarrigkeit kann keiner mehr verstehen. Die Arbeitgeber wollen den Tarifkonflikt tatsächlich auf dem Rücken der Kunden aussitzen“, sagt GDL-Chef Claus Weselsky. Die Streiks vom vergangenen Montag, als deutschlandweit rund drei Viertel der Privatbahnen stillstanden, hätten offenbar ihre Wirkung verfehlt. Dabei fordere die GDL „nichts Unmögliches: inhaltsgleiche Rahmentarifverträge für Lokomotivführer mit einem einheitlichen Monatstabellenentgelt auf dem Niveau des Marktführers Deutsche Bahn und den vier Zulagen für Sonn-, Feiertag, Nachtdienst und Fahrentschädigung“.

Der Fahrgastverband Pro Bahn äußerte unterdessen Verständnis für den Streik. Eckhard Ritter (Brake), Vorsitzender im Oldenburger Land: „Gut, dass der Streik diesmal auf die Privatbahnen beschränkt ist und nicht auch die in diesem Punkt vorbildliche Deutsche Bahn bestreikt wird.“

Benex-Sprecher Christoph Kreienbaum meint, die Gemengelage sei schwierig. Die GDL müsse aber akzeptieren, dass sie keinen Alleinvertretungsanspruch für Lokführer habe. Unterdessen bröckelt auch schon die Front der Bahn-Wettberwerber: Der Regionalzugbetreiber Keolis, eine Tochter der französischen Staatsbahn SNCF, will sich einem Bericht der „Financial Times Deutschland“ zufolge offenbar dem Druck der GDL beugen. In einer der Zeitung vorliegenden E-Mail von Keolis-Chef Hans Leister heißt es, er werde „der GDL nunmehr sofort konkrete Verhandlungen anbieten, unabhängig vom Verhalten anderer Bahnen“.

Rund drei Viertel der Verbindungen im Nahverkehr fielen aus

29. März 2011

Durch den Streik der Lokführer fielen nach Angaben der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) am Montag (28. März) in ganz Deutschland rund drei Viertel der Verbindungen im Nahverkehr aus. „Wir sind mit der Streikbeteiligung sehr zufrieden“, urteilt GDL-Chef Claus Weselsky. Von den Arbeitsniederlegungen betroffen waren die Verkehrsgesellschaften Abellio, Arriva, Benex, Keolis, Veolia und Hessische Landesbahn. Die GDL will mit der Aktion den Druck auf die DB-Konkurrenten im Streit um eine einheitliche Bezahlung aller 26.000 Lokführer in Deutschland erhöhen.

Die sechs Privatbahnen (G6) hatten ihr gemeinsames Verhandlungsmandat nach Monaten ohne Vorankommen aufgegeben. Die Gewerkschaft muss ihre Forderungen nun mit jedem Unternehmen einzeln besprechen. Die GDL akzeptiere nicht, dass die Einzelunternehmen „keine verhandelbaren Angebote“ vorlegen, sagt Weselsky, „die immer stärkere Streikbeteiligung unserer Mitglieder zeigt, dass Wettbewerb über die Lohnkosten nicht länger auf dem Rücken der Lokomotivführer ausgetragen werden kann.“ Darüber hinaus sei die soziale Absicherung bei ständigen Betreiberwechseln „ein absolutes Muss, um das Spiel mit der Angst um den Arbeitsplatz“ zu beenden. Wer glaube, das „Thema aussitzen zu können, hat nicht mit der Entschlossenheit der Lokomotivführer in den Privatbahnen gerechnet“.

Streiks bei Privatbahnen möglich

22. März 2011

An der Streikfront zwischen Deutscher Bahn (DB) und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) herrscht vorerst Ruhe. Anders aber sieht es bei den sechs privaten Mitbewerbern der Bahn aus.

GDL-Bundesvorsitzender Claus Weselsky sagt, die bisherigen Zwischenergebnisse ließen den Schluss zu, dass die DB zu einem Ergebnis bereit sei. Man werde deshalb zunächst auch weiterhin auf Streiks bei der DB verzichten. Auch die Deutsche Bahn strebt eine rasche Einigung an. DB-Personalvorstand Ulrich Weber: „Ich denke, Priorität hat unverändert die Idee eines Rahmentarifvertrages für Lokomotivführer.“ Dieser steht nach GDL-Aussage inzwischen. Nach Darstellung einer GDL-Sprecherin „hakt es” dagegen noch beim parallel verhandelten Lokführer-Tarifvertrag bei der Bahn. Für diesen Freitag (25. März) wurde bereits ein weiteres Treffen in Berlin vereinbart. Offene Punkte sollen der GDL zufolge vor dem nächsten Verhandlungstermin sondiert werden.

Ganz anders ist die Lage bei den Bahnkonkurrenten. Abellio, Arriva, Benex, Keolis, Veolia und Hessische Landesbahn. Die sechs Unternehmen verweigern sich weiter neuen Verhandlungen. „Deshalb werden wir dort auch weiter streiken“, droht Weselsky. Wann und wo es neue Streiks geben könnte, ließ er offen. Aber auch hier sollten die Kunden mit entsprechenden Vorwarnungen rechnen können.

Hintergrund: Ziel der GDL sind einheitliche Tarifstandards für die etwa 26.000 Lokführer im Nah-, Fern- und Güterverkehr – unabhängig davon, bei welchem Unternehmen sie beschäftigt sind. Die DB hatte vor wenigen Tagen ihren Willen zum Abschluss eines neuen Tarifvertrages bekräftigt. Das Unternehmen bietet rückwirkend zum 1. März 1,8 Prozent mehr Geld und weitere 2,0 Prozent zum 1. Januar 2012. Hinzu kommt ein Aufschlag im Volumen von 1,2 Prozent durch diverse Sozialleistungen. Die GDL verlangt beim Einkommen einen Aufschlag von fünf Prozent.

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