Archiv für das Tag 'Grube'

Deutsche Bahn erhebt schwere Vorwürfe

21. März 2013

Wie die Süddeutsche Zeitung heute berichtet, beschuldigt die Deutsche Bahn unter anderem Bombardier. Seien es schwache Räder, schlechte Bremsen, defekte Züge, verspätete Lieferungen – die Bahn hat jede Menge Ärger mit ihrem Fuhrpark. Schuld daran seien die Hersteller, heißt es immer wieder beim Staatskonzern. Jetzt verklagt Bahn-Chef Grube den Zulieferer Bombardier auf Schadenersatz. Lesen Sie den Artikel auf der Webseite der Süddeutschen Zeitung , wie Fahrgäste vermeintlich ihr Leben riskieren:

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-bahn-beschuldigt-bombardier-das-leben-von-fahrgaesten-riskiert-1.1629820

[Quelle: Süddeutsche Zeitung]

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Bahnlärm: Demonstrationsfahrt mit Flüsterbremse

2. Oktober 2012

„Den Präsentationen von leiseren Zügen müssen endlich Taten folgen und spürbare Veränderungen das Leben im Mittelrheintal leiser machen.“, so Infrastrukturminister Roger Lewentz. Heute hatten Bahnchef Rüdiger Grube und Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer die ersten umgerüsteten Güterwaggons in Bingen bei einer Hörprobe inspiziert.

Die Vorstellung der Test- und Studienergebnisse ließe vorsichtigen Optimismus zu, da sie viele technische Möglichkeiten aufzeige, Bahnlärm effektiv zu verringern. „Die unzumutbare Lärmbelastung für die Menschen verringert sich jedoch nicht allein durch Testergebnisse und Demonstrationsfahrten. Wir könnten für den Lärmschutz schon viel mehr im Mittelrheintal erreicht haben“, so der Minister. So sei nach einer bereits im Jahr 2009 veröffentlichten Förderrichtlinie vorgesehen, 5.000 Güterwagen auf die lärmarme Bremstechnik mit den so genannten K-Sohlen umzurüsten.

Lewentz verwies auf die teilweise positiven Ergebnisse der mit hohem Aufwand durchgeführten innovativen Mo­dellversuche im Rheintal – beispielsweise den Einsatz von so genannten Schienenwegbedämpfern und niedrigen Lärmschutzwänden – die seiner Meinung nach an geeigneten Orten zu einem breiteren Einsatz kommen sollten.  „Hierfür sind nicht nur ausreichend finanzielle Mittel gefordert“, so der Minister. Dies gelte auch für ein stärkeres Engagement auf europäischer Ebene: „Eine europaweit einheitliche Regelung, wie alte und laute Zügen – vor allem beim Gütertransport – effektiv ausgetauscht oder umgerüstet werden, tut Not.“ Zudem erinnerte Roger Lewentz darauf, dass die wirt­schaftlichen Anreize langfristig durch ordnungspolitische Maßnahmen er­gänzt werden müssten.

Auch beim Thema „lärmabhängiges Trassenpreissystem” könne man sich größere Fortschritte vorstellen. „Der Unterschied im Trassenpreis für laute und leise Wagen ist viel zu gering, um die investiven und betrieblichen Mehrkosten leiser Wagen für die Eisenbahn und Wagenhalter auszugleichen“, betonte Lewentz.

(Quelle: Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur Rheinland-Pfalz)

Neue Direktverbindung Berlin-Danzig

6. Juni 2012

Rechtzeitig vor Beginn der Fußballeuropameisterschaft in Polen und der Ukraine haben die Deutsche Bahn und die polnische Bahn PKP Intercity heute (6. Juni 2012) eine neue Direktverbindung zwischen Deutschland und Polen in Betrieb genommen. Sie verbindet die deutsche Hauptstadt mit den Tourismusgebieten an der polnischen Ostsee. Die neue Eurocity-Verbindung führt von Berlin über Frankfurt/Oder und Posen (Poznań) in die polnische Küstenregion Dreistadt (Trójmiasto) mit den Zentren Danzig (Gdańsk), Zoppot (Sopot) und Gdingen (Gdynia). Bei der Ankunft der Premierenfahrt aus Danzig empfingen Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und DB-Chef Dr. Rüdiger Grube den polnischen Verkehrminister Sławomir Nowak und PKP-Chef Janusz Malinowski im Berliner Hauptbahnhof.

Aus Anlass der Fußballeuropameisterschaft berichtet das Privatbahn Magazin in seiner aktuellen Ausgabe ausführlich über den Bahnmarkt in Polen: www.privatbahn-magazin.de

(Quelle: DB)