Archiv für das Tag 'DB Regio'

BEG vergibt Expressverkehre in Oberfranken an DB Regio

14. Mai 2013

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hat die dieselbetriebenen Expressverkehre zwischen Bamberg, Lichtenfels, Bayreuth und Hof an DB Regio vergeben, teilte der Aufgabenträger für den SPNV in Bayern mit. Trotz der kurzen Vorlaufzeiten bis zur Inbetriebnahme im Dezember hatten sich mehrere Bahnunternehmen an dem wettbewerblichen Verfahren beteiligt. Mit der Vergabe der Verkehre sichere die BEG das für Oberfranken wichtige Angebot ab 15. Dezember 2013 für zehn weitere Jahre, heißt es.

DB Regio Nordostbayern wird im Rahmen des Vertrages 1,6 Millionen Zugkilometer pro Jahr erbringen und damit zur Sicherung von Arbeitsplätzen und Werkstattkapazitäten in der Region beitragen. Um einen Wettbewerb um das wirtschaftlichste Angebot zu ermöglichen, hatte die BEG im Verfahren moderne Gebrauchtfahrzeuge auch ohne Neigetechnik zugelassen. „Aufgrund der begrenzten finanziellen Mittel durch stetig steigende Infrastrukturgebühren mussten wir auf absolute Wirtschaftlichkeit achten“, so Fritz Czeschka, Geschäftsführer der BEG.

(PM BEG)

Neues Bonusheft zum VBB-Abo 65plus gilt ab 1. Mai 2013

26. April 2013

Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und Tourismus-Marketing Brandenburg haben bereits zum achten Mal das Bonusheft für Inhaber des VBB-Abo 65plus mit neuen Rabattangeboten aufgelegt. Mit Ticket erhält man an 37 Ausflugszielen und Veranstaltungsorten bis zu 50 Prozent Preisnachlass. Die rabattierten Angebote können auch mehrfach genutzt werden.

Im neuen Bonusheft gibt es neue Rabatt- und Bonusangebote. Neben bewährten Ausflugszielen wie Museen, Tierparks, Schifffahrtsgesellschaften wurden nun ebenfalls Thermen in Bad Wilsnack, Templin oder Bad Saarow, Kriminaltheater und Wühlmäuse in Berlin und Uckermärkische Bühnen in Schwedt ins Bonusheft aufgenommen.

Die Angebote im Bonusheft gelten vom 1. Mai 2013 bis zum 31. Oktober 2013. Alle Ziele sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Das Bonusprogrammheft gibt es kostenlos an allen Verkaufsstellen von BVG, S-Bahn, DB Regio und ODEG sowie allen anderen der insgesamt 40 Verkehrsunternehmen, aber auch beim VBB und bei der Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH in Potsdam.

[Quelle: Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH]

 

Dieselnetz Oberfranken: Fahrgäste deutlich zufriedener

23. April 2013

Neue Fahrzeuge, bessere Qualität und ein erweitertes Fahrplankonzept: Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Regionalverkehr im Freistaat plant, finanziert und kontrolliert, machte in ihrer Ausschreibung des Dieselnetzes Oberfranken klare Vorgaben. Im Juni 2011 fand der Betreiberwechsel von DB Regio zu agilis statt. Dass das neue Konzept bei den Fahrgästen gut ankommt, zeigt nun die Vorher-Nachher-Befragung der BEG. Die Zufriedenheit der Fahrgäste im D-Netz Oberfranken ist deutlich gestiegen.

Vor und nach der Einführung des verbesserten Konzeptes der BEG und dem damit einhergehenden Betreiberwechsel wurden rund 560 bzw. 500 Fahrgäste zu einzelnen Kriterien des Angebotes befragt. Die Studienteilnehmer bewerteten insgesamt 18 Einzelkriterien wie z. B. Sauberkeit, Pünktlichkeit, Fahrgastinformation und Zugbegleiter auf einer Skala von eins (sehr zufrieden) bis fünf (gar nicht zufrieden). Das frühere Angebot und der Betreiber DB Regio erhielten von den Fahrgästen 2010 hinsichtlich der Gesamtzufriedenheit den Wert 2,32, agilis und das neue Konzept den Wert 1,79.

(PM BEG)

Deutsche Bahn gewinnt Bildungspreis 2013

22. April 2013

Die Deutsche Bahn ist heute bei der Verleihung des ersten Deutschen Bildungspreises in Stuttgart mit dem Innovationspreis für vorbildliches Bildungs- und Talentmanagement ausgezeichnet worden. Prämiert wurde ein Pilotprojekt der Nahverkehrstochter DB Regio und von DB Training, dem Qualifizierungs- und Beratungsanbieter des DB-Konzerns. 120 Kundenbetreuer wurden mit Tablet-Computern ausgestattet, um einen Zugriff auf Online-Informationen, Wissensdatenbanken und webbasierte Fortbildungsmöglichkeiten während des Einsatzes im Zug zu ermöglichen.

Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn: „Nur gut informierte Mitarbeiter sind zufrieden und können unseren Kunden guten Service bieten. Dazu gehören innovative Wege bei der Qualifizierung und neue Lernformen. Deswegen arbeiten wir kontinuierlich daran, unseren Kundenbetreuern bestmöglichen Zugang zu Online-Informationen und bedarfsgerechte Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Die Anerkennung durch den Deutschen Bildungspreis freut uns sehr. Sie bestärkt uns, diese Bemühungen voranzutreiben.“
Insgesamt bewarben sich 133 Unternehmen um den Deutschen Bildungspreis, der unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durch die TÜV Süd Akademie und EuPD Research Sustainable Management erstmals vergeben wurde.
Über die bundesweite Umsetzung des Pilotprojekts bei DB Regio wird nach Auswertung der Testergebnisse entschieden.

[Quelle: DB Mobility Logistics AG]

S-Bahn München mit Videoüberwachung ausgestattet

6. Februar 2013

Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil informierte heute gemeinsam mit S-Bahn-Geschäftsleiter Bernhard Weisser und Jürgen Vanselow, dem Leiter der Bundespolizeiinspektion München, über die vollständige Ausstattung der Münchner S-Bahnflotte mit Videokameras. Nach dem schrecklichen Ereignis in Solln war es für die Verantwortlichen ein wichtiges Anliegen, dass sich die Fahrgäste sicher fühlen. Die Investition von rund 9,8 Millionen Euro werden je zur Hälfte vom Freistaat Bayern und von der DB Regio finanziert.

„Die Videoaufzeichnung stößt auch bei den Fahrgästen auf breite Akzeptanz. Sie bildet mittlerweile eine zentrale Säule des Sicherheitskonzeptes für die S-Bahn München“, ergänzt der Minister. Der Minister mahnte, dass die Technik zwar die polizeiliche Ermittlungen unterstützt, jedoch nicht die Präsenz von Sicherheitskräften ersetzt.

Sicherheit wird bei der S-Bahn München seit jeher groß geschrieben. Profitieren werden unsere täglich mehr als 800.000 Fahrgäste, die Ermittlungsbehörden durch höhere Aufklärungsquoten. Dabei erhofft sich der Betreiber einen Rückgang an Vandalismusschäden.

Die Leiter der Bundespolizei sieht in der Videoausstattung in allen S-Bahnen ein wichtiges Hilfsmittel zur Strafverfolgung und Gefahrenabwehr. Das Bayerische Verkehrsministerium will sich auch weiterhin an der Finanzierung von Programmen für Streifendienste beteiligen.

[Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie]

BEG: Höhere Fahrgastzufriedenheit bei Regionalbahnen

22. Mai 2012

Über gestiegene Zufriedenheitswerte in Fahrgastbefragungen bei zwei ihrer Betreiber freut sich die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG). Bei der agilis, die seit Dezember 2010 das Regionalbahnnetz Regensburg betreibt, ist sowohl die Gesamtzufriedenheit nach dem Betreiberwechsel als auch die Zufriendenheit mit Aspekten wie Sauberkeit, Pünktlichkeit und Fahrplanangebot gestiegen. Besonders die dort eingesetzten Neufahrzeuge kommen bei den Fahrgästen gut an, so die BEG.

In fast allen Bereichen positiv hat sich auch die Zufriedenheit der Fahrgäste der Mainfrankenbahn entwickelt. Sie wird bereits seit 2009 von der DB Regio betrieben. Auch ohne einen Betreiberwechsel sind die Zufriedenheitswerte beispielsweise bei der Sauberkeit und den Fahrgastinformationen gestiegen. Diese Ergebnisse belegten, dass sich Wettbewerb im Regionalverkehr direkt für die Kunden auszahle, so BEG-Geschäftsführer Fritz Czeschka.  Top-Noten erteilten die Fahrgäste den Zugbegleitern der Mainfrankenbahn.

Einigungsvertrag rechtssicher

29. Juni 2011

Der zwischen Vertretern der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR (VRR) und der DB Regio NRW GmbH (DB Regio) am 18. Mai 2011 in Essen unterzeichnete Einigungsvertrag ist mit dem gestrigen Ablauf der 30-Tages-Frist rechtssicher zustande gekommen. Damit endet eine mehrjährige Auseinandersetzung über den Umfang, die Qualität und den Preis der von der DB Regio erbrachten Bahnleistungen im Schienenpersonennahverkehr in NRW. Der Einigungsvertrag beinhaltet umfassende verkehrliche Verbesserungen und Qualitätssteigerungen. Zudem stellt er einen geregelten Wettbewerb im Nahverkehr sicher. Hintergrund des Vergleichsvertrages war die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 08. Februar 2011 (Az. X ZB 4/10), die die im Jahr 2009 erzielte Einigung zwischen VRR und DB Regio wegen einer unzulässigen Direktvergabe für nichtig erklärte. Damit hatte der BGH die Weichen für mehr Wettbewerb im Milliardengeschäft um S-Bahn und Regionalzugverbindungen gestellt.

Pünktlicher Nahverkehr: Differenziertes Bild in Bayern

17. Mai 2011

Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) hat die Deutsche Bahn nach einem Treffen am 17. Mai 2011 deutlich kritisiert. Er sei nicht mit Erklärungen zufrieden, warum der letzte Winter besonders schwierig war, so der Minister. Er verlange, dass „die technische und personelle Ausstattung des Winterdienstes gerade in Nord- und Ostbayern den zunehmenden Schneemengen angepasst wird“. Auch die störungsanfällige Technik der Münchner S-Bahn müsse mit Sicherungssystemen aufgerüstet werden, die einen Ausfall verhinderten. Zeils Ministerium zufolge soll spätestens in einem halben Jahr ein weiteres Treffen stattfinden, bei dem Zeil von der DB-Vollzugsmeldungen erhalten wolle. Eine Ministeriumssprecherin ergänzte auf Anfrage des Privatbahn-Magazins, dass für die Monate Dezember 2010 und Januar 2011 Pönalen (das sind Strafzahlungen aus dem Verkehrsvertrag) „in erheblichem Umfang angefallen“ seien. Für deren Höhe seien „die monatlichen und jährlichen Pünktlichkeitsdurchschnittswerte maßgeblich“. Ansonsten gestalte sich die Lage bei anderen Bahnunternehmen unterschiedlich, „je nachdem auf welchen Netzen die Unternehmen unterwegs sind“. Dabei spielten Bauarbeiten, Mischverkehre und Engpässe bei der Infrastruktur eine Rolle. Auch die verschiedenen, von DB Regio betriebenen Netze gäben ein differenziertes Bild ab: Die Kneipp-Lechfeld Bahn erreiche ein konstantes Pünktlichkeitsniveau von „nahezu 100 Prozent“, so die Sprecherin.

Nordrhein-Westfalen: VRR und DB Regio müssen Lösungen im Sinne der Fahrgäste suchen

9. Februar 2011

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass eine Direktvergabe von Verkehrsleistungen im Schienenpersonenverkehr mit der derzeitigen Gesetzeslage in Deutschland unvereinbar ist. Die Vertragsparteien Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und DB Regio sind nun gefordert auszuloten, wie es unter den vom OLG Düsseldorf und dem Bundesgerichtshof gesetzten Rahmenbedingungen weiter gehen kann. „Das Gericht hat Klarheit geschaffen“, sagt Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger, „den VRR wird das Urteil vor erhebliche Probleme stellen. Ich erwarte vom VRR und der DB Regio, dass sie sich wieder zusammensetzen und nach konkreten Lösungen im Interesse der Fahrgäste suchen. Beide tragen eine gemeinsame Verantwortung für die Kundinnen und Kunden im Gebiet des VRR, daran hat die heutige Gerichtsentscheidung absolut nichts geändert.“ Nach dem verlorenen Prozess beim Verwaltungsgericht Gelsenkirchen (Dezember 2008) war der VRR finanziell nicht mehr in der Lage, die der DB Regio NRW bis 2018 vertraglich zustehenden Zahlungen vollständig zu leisten. Es drohten Kürzungen beim Verkehrsangebot und höhere Belastungen der Kommunen und Verkehrsunternehmen im VRR-Gebiet. Vor diesem Hintergrund einigten sich die Parteien mit Hilfe eines externen Moderators im Jahr 2009 außergerichtlich. Dabei kam die DB dem VRR bei seinen Zahlungsverpflichtungen entgegen, im Gegenzug sollte der Vertrag hinsichtlich der S-Bahn um fünf Jahre verlängert werden. Zudem hat das Land im Rahmen des Vergleichs mit finanzieller Hilfe dafür gesorgt, dass den Fahrgästen im Regionalverkehr bessere Verbindungen und mehr Sitzplätze im neuen RE-Konzept zur Verfügung stehen. „Das RE-Konzept darf durch den VRR nicht in Frage gestellt werden. Der Fahrplan ist angepasst, die zusätzlichen Wagen sind bestellt, die Loks im Umbau – da darf es kein Zurück geben“, betonte Voigtsberger.

DB Regio verteidigt Elbe-Elster-Netz

21. Dezember 2010

DB Regio hat die Ausschreibung des Elbe-Elster-Netz gewonnen. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und der Zweckverband Verkehrsverbund Oberelbe haben dem Unternehmen heute den Zuschlag erteilt, nachdem die Einspruchsfrist ohne Einspruch abgelaufen war. Der neue Verkehrsvertrag wird von Juni 2013 bis Dezember 2022 laufen. Auf zwei RE- und zwei RB-Linien sind rund 2,5 Millionen Zugkilometer pro Jahr zu erbringen. DB Regio wird dafür neue Talent 2-Triebzüge sowie modernisierte Doppelstockwagen einsetzen, die sämtlich mit Zugbegleitern besetzt werden. (PM ÖPNV Wettbewerb)

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