Archiv für das Tag 'DB'

DB-Vorstandsvorsitzender Oliver Kraft legt Mandat nieder

19. März 2013

Im Management der DB gibt es Veränderungen. Oliver Kraft, seit Anfang 2010 Vorstandsvorsitzender der DB Netz AG, legt sein Mandat in gegenseitigem Einvernehmen zum 30. April dieses Jahres nieder. Krafts Nachfolger wird der 49jährige Frank Sennhenn, seit Juni 2009 Vorstandsvorsitzender der DB Regio AG.

DB-Chef Dr. Rüdiger Grube, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der DB Netz AG, erklärte dazu in Berlin: „Mit Herrn Sennhenn haben wir einen erfolgreichen und erfahrenen Manager gewonnen, um die mannigfaltigen Herausforderungen in der Infrastruktur zu meistern.” Grube dankt dem ausscheidenden Oliver Kraft ausdrücklich für seine langjährige Arbeit bei der DB.

Nachfolger Sennhenns bei der DB Regio wird Manfred Rudhart. Der promovierte Elektroingenieur übernimmt am 1. Mai 2013 die Leitung der DB Regio AG und gibt entsprechend sein bisheriges Mandat als Regio-Vorstand Finanzen/Controlling ab.

[Quelle: Deutsche Bahn AG]

Ziele zur Entwicklung einer nachhaltigen Mobilität

15. März 2013

Eines der präsentierten Ziele der Partner der Forschungsunion ist die Etablierung von Deutschland als Modellregion für nachhaltige Mobilität. Außerdem die  Zusammenarbeit von den Verkehrssektoren Automobil, Luftfahrt und Schiene und das Sichtbarmachen der Innovationen sowie die Stärkung der gesellschaftlichen Akzeptanz.

Komplexe Herausforderungen erfordern integrierte Lösungen. Eine zukunftsorientierte Mobilität definiert sich besonders durch eine optimale intermodale Vernetzung von Straßen-, Schienen- und Luftverkehr. Daher haben sich in dem Zukunftsprojekt „Nachhaltige Mobilität“ die Daimler AG, der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. und die Deutsche Bahn AG als Mitglieder der Promotorengruppe „Mobilität“ der Forschungsunion mit genau diesen Herausforderungen auseinandergesetzt, um gemeinsam Lösungen für eine nachhaltige Mobilität zu generieren.

Am 23. April 2013 übergibt die Promotorengruppe die Ergebnisse, Ziele und Handlungsempfehlungen ihrer Arbeit offiziell an die Bundesregierung.

(PM DB)

Nahverkehrskunden zeigen Gesicht für DB Regio NRW

15. März 2013

Die DB Regio NRW stellt ihre Fahrgäste in den Mittelpunkt einer aktuellen Kampagne. Unter dem Motto „Ganz ehrlich: Mit Kunden wie Ihnen fahren wir gut!“ kommen ab sofort ausgewählte Nahverkehrskunden auf Plakaten und in Anzeigen zu Wort.

„Ende letzten Jahres haben wir unsere Fahrgäste aufgefordert, uns ihre ehrliche Meinung zum Nahverkehr in NRW zu sagen. Nun setzen wir den Dialog fort, indem wir Gesichter und Meinungen unserer Kunden öffentlich machen“, erläutert Heinrich Brüggemann. „Damit gehen wir neue Wege und stellen nicht unsere Produkte sondern authentische Pendler in den Fokus unserer Außendarstellung.“ Statt mit klassischer Werbung macht das Unternehmen nun mit Aussagen wie „Wir fahren Bahn, weil wir das Abenteuer lieben“ oder „Ich fahre Bahn, weil ich mich nicht durch den Verkehr boxen möchte“ auf sich und seine Kunden aufmerksam.

(PM DB)

Waggonbau Niesky übergibt 100. Autotransportwagen

14. März 2013

Die Übergebenden von links Henrik Egeter, Geschäftsführer DB Waggonbau Niesky, Christian Lüders, Präsident SITFA, Walter Leopardi, Verwaltungsdirektor SITFA und Jürgen Jacob, Leiter Technischer Vertrieb DB Waggonbau Niesky.

Die DB Waggonbau Niesky GmbH hat gestern den 100. Autotransportwagen an Societá Italiana Transporti Ferroviari Autoveicoli S.p.A. (SITFA) übergeben. Mit der Fertigung der 2×2-achsigen doppelstöckigen Autotransportwagen vom Typ Laaers 560.1 hatte SITFA die DB Waggonbau Niesky Anfang 2011 beauftragt.

Das Auftragsvolumen lag im zweistelligen Millionenbereich. In rund 60.000 Fertigungsstunden wurden diese Waggons zum Transport von Pkw, Van und Transportfahrzeugen mit bis zu 2.800 Kilogramm Eigenmasse und 1,0 Tonnen Radlast von DB Waggonbau Niesky gebaut.

„Wir sind stolz darauf, dass wir dieses Großvorhaben für SITFA fach- und termingerecht realisiert haben. Dieser Auftrag ist ein schlagkräftiger Beweis unserer langjährigen Erfahrung im Bau von Autotransportwagen“, betont Henrik Egeter, Geschäftsführer DB Waggonbau Niesky GmbH.

„Als internationaler Spezialist für Autotransporte sind wir sehr zufrieden mit der zuverlässigen und hochwertigen Umsetzung dieses Auftrages“, bestätigt Hans-Christian Lüders, Präsident SITFA. „Durch unsere gute Zusammenarbeit mit allen Abteilungen der DB Waggonbau Niesky können wir auch die hohen Anforderungen unserer eigenen Kunden hinsichtlich Lieferzeiten, Flexibilität und Qualität erfüllen.“

[Quelle: Deutsche Bahn AG]

DB erhält grünes Licht für Ausstattung des „Korridors A“

11. März 2013

In einer Grundsatzentscheidung legte das Bundesverkehrsministerium fest, dass der deutsche Abschnitt (Emmerich–Basel) des europäischen Güterverkehrskorridors A (Rotterdam–Genua) mit dem europäischen Signalsystem European Rail Traffic Management System (ERMTS) auszurüsten ist.

„Mit der jetzt getroffenen Entscheidung kommen wir bei der Vereinheitlichung der europäischen Zugsicherungssysteme einen weiteren wichtigen Schritt voran. Wir sorgen so letztlich für mehr Verkehr auf der umweltfreundlichen Schiene“, so Oliver Kraft, Vorstandsvorsitzender der DB Netz AG.

Das Umsetzungsszenario sieht eine abschnittsweise Ausrüstung mit dem ETCS in den Versionen Level 1 Limited Supervision (L1 LS) oder Level 2 Full Supervision (L2 FS) vor. Der entscheidende wirtschaftliche Vorteil der Version L1 LS ist die Nutzung der vorhandenen Stellwerke auf Streckenabschnitten, bei denen verkehrlich derzeit keine Kapazitätserhöhung erforderlich ist. Die Version Level 2 FS  deckt hingegen den Hochgeschwindigkeitsbereich ab und ermöglicht weiterhin das Fahren im sogenannten Hochleistungsblock. Voraussetzung dafür ist der Einsatz von elektronischen Stellwerken.

(PM DB)

Auszeichnung für Fahrtziel Natur

8. März 2013

Fahrtziel Natur wurde diese Woche als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Diese Ehrung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen.

In der Kooperation Fahrtziel Natur engagieren sich BUND, NABU, VCD und DB seit 2001 gemeinsam mit Nationalparken, Naturparken und Biosphärenreservaten dafür, das Naturerbe und die biologische Vielfalt durch aktive Förderung des umweltverträglichen Tourismus langfristig zu erhalten und zu sichern. Sie tragen damit zum aktiven Klimaschutz bei und setzen mit diesem Projekt ein Zeichen für das Engagement für die biologische Vielfalt.

Neben einer Urkunde und einem Auszeichnungsschild erhielten heute Stellvertreter für die Kooperation einen „Vielfalt-Baum“, der symbolisch für die bunte Vielfalt und einzigartige Schönheit der Natur steht.

(PM UN-Dekade Biologische Vielfalt)

Neue Doppelstock-Intercitys kommen später zum Einsatz

27. Februar 2013

Auch ohne die verspätet gelieferten neuen Doppelstock-Intercitys hält die Deutsche Bahn (DB) an den Plänen fest, zum Fahrplanwechsel ab 15. Dezember ihr Intercity-Zugangebot zwischen Emden und Bremen zu verdreifachen. Grundlage dafür ist die mit der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) und dem Land Bremen im August 2011 vereinbarte Takt- und Tarifintegration auf der Strecke Norddeich Mole/Emden–Bremen.

Für dieses Angebot hatte die DB im Dezember 2010 bei Bombardier Transportation (BT) 135 IC-Doppelstockwagen der neuesten Generation mit Fernverkehrskomfort sowie 27 Lokomotiven der Baureihe 146.2 im Wert von rund 360 Millionen Euro bestellt. Aufgrund der Verzögerung bei der Fertigung und Zulassung der neuen Fahrzeuge durch den Hersteller werden die neuen Doppelstock-Intercitys statt Ende 2013 voraussichtlich frühestens ab Mitte 2014 zum Einsatz kommen.
Für die Übergangszeit hat die DB ein Ersatzkonzept erarbeitet: Das Angebot wird – inklusive der ab 15. Dezember 2013 vereinbarten Ausweitung des IC-Angebots zwischen Bremen und Emden – zunächst mit konventionellen IC-Wagen und Loks gefahren.
DB Regio erwartet für die Regionalexpress-Strecken von Hannover über Bremen nach Norddeich Mole und von Bremerhaven nach Osnabrück 18 neue Doppelstockwagen, deren Lieferung mit Bombardier für Mitte 2014 vereinbart wurde. Die ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2013 angestrebte Kapazitätserweiterung im Nahverkehr wird entsprechend bis Mitte Juni 2014 mit Bestandsfahrzeugen vorgenommen.

[Quelle: Deutsche Bahn] 

In den DB Bordrestaurants: „Natürlich Lichter!“

27. Februar 2013

Horst Lichter, der Fernsehkoch mit dem markanten Schnurrbart, ist der Rezeptgeber für die im März beginnende neue gastronomische Jahresaktion der Deutschen Bahn (DB) „Natürlich Lichter!“. Insgesamt zwölf traditionelle Speisen mit Pfiff hat Lichter für die 250 Bordrestaurants entwickelt. Um den Gästen Abwechslung sowie einen saisonalen Bezug zu bieten, erfolgt ein Angebotswechsel im dreimonatigen Rhythmus. Nachhaltigkeit steht bei der neuen Aktion in doppelter Hinsicht im Vordergrund: Zum einen werden die Speisen durchgängig in Bio-Qualität angeboten. Zum anderen spendet die DB zehn Cent vom Verkaufspreis der Lichter-Gerichte für den ökologischen Waldumbau und die Sanierung der Schutzwälder in Deutschland an das Bergwaldprojekt e. V. Zusammen mit ihren Kunden leistet die DB damit einen aktiven Beitrag zum Natur- und Klimaschutz.
Das Bergwaldprojekt e. V. setzt sich seit über 20 Jahren aktiv für den Schutz und den Erhalt deutscher Waldregionen ein. Seit 2009 unterstützt die Deutsche Bahn den gemeinnützigen Verein und hat in dieser Zeit die Pflanzung von über 100.000 Bäumen gefördert.

Weitere Informationen zum aktuellen Speise- und Getränkeangebot im Fernverkehr der DB unter www.bahn.de/bordgastronomie

[Quelle: Deutsche Bahn AG]

Busverkehr darf nicht zur Niedriglohnbranche werden

17. Oktober 2012

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) warnt die Deutsche Bahn davor, im Busbereich weitere Tochtergesellschaften auszugründen. Marktrisiken dürften nicht zu Lasten der Beschäftigten gehen. Die EVG werde sich mit allen Mitteln dagegen wehren, dass die Busbranche zu einer Niedriglohnbranche verkommt. Gemeinsam mit ver.di will die EVG die Tarifstrukturen in  der Branche neu ordnen. Ziel muss es sein, in den Bundesländern ein einheitliches Bezahlungsniveau zu erreichen.

“Es ist eine Sauerei, wenn Marktrisiken einseitig auf die Beschäftigten abgewälzt werden”, sagte EVG-Vorstandsmitglied Reiner Bieck. “Wir erleben jetzt in Bayern zum zweiten Mal binnen kurzem, dass Beschäftigte in Billigtöchter abgedrängt werden sollen. Dieses Beispiel darf keine Schule machen.” Die EVG werde sich mit allen Mitteln dagegen wehren, dass der  Busverkehr zu einer Niedriglohnbranche wird, dass Busfahrer mit ihrem Lohn ihre Familien nicht mehr ernähren können und das zum Leben notwendige Geld nur durch soziale Zuschüsse erreichen.”  

Bei der zum DB-Konzern gehörenden Omnibusverkehr Franken GmbH (OVF) werden derzeit befristet Beschäftigte dazu gedrängt, zu der Regio Bus Bayern zu wechseln. Dort sind die Tariflöhne 20 Prozent niedriger. In Hessen war der Konzern beim Unternehmen Regionalverkehr Kurhessen (RKH) bereits ebenso vorgegangen. In beiden Fällen wurde das Vorgehen damit begründet, dass mit den bestehenden Tariflöhnen keine Ausschreibungen mehr gewonnen werden können.

“Das ist eine reine Schutzbehauptung”, so Bieck. “Die Arbeitgeber sind bisher jeden Beweis dafür schuldig geblieben, dass sie nur auf Grund der vorhandenen Tarifverträge nicht mehr konkurrenzfähig sein sollen.” Gleichwohl müsse der Ausschreibungswettbewerb in der Busbranche dringend reguliert werden. “Landkreise und Kommunen  bevorzugen mehr und mehr das billigste Angebot.” Das Ergebnis sei “öffentlich gefördertes Lohn- und Sozialdumping.” Der Gewerkschafter kündigte an, gemeinsam mit ver.di die Tarifstrukturen in der Branche neu zu ordnen. “Derzeit nutzen es Besteller und Unternehmen aus, dass es unterschiedliche Tarifverträge gibt. Dem wollen wir einen Riegel vorschieben.” Ziel müsse es sein, in den Bundesländern ein einheitliches Bezahlungsniveau zu erreichen, um endlich auch in diesem Bereich den Lohnwettbewerb nach unten zu beenden.”

[Quelle: Eisenbahnverkehrsgewerkschaft (EVG)]

DB setzt auf neues Bremssystem

8. Oktober 2012

Die Deutsche Bahn hat am 2. Oktober 2012 in Bingen am Rhein die ersten von 1.250 Güterwagen präsentiert, die im Rahmen des vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) geförderten Programms “Leiser Rhein” auf Verbundstoffsohlen, sogenannte “Flüsterbremsen”, umgerüstet werden. “Flüsterbremsen” rauen die Räder weniger auf, wodurch eine Lärmreduzierung von zehn Dezibel erreicht wird, die das menschliche Ohr als Halbierung des Lärms wahrnimmt. DB Schenker Rail, die Güterbahn der DB, ist damit die erste Eisenbahn in Deutschland und der EU, die eine Umrüstung von Grauguss-Bremssohlen auf die leiseren Sohlen an ihren Bestandsfahrzeugen vornimmt.

(Quelle: Deutsche Bahn)

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