Personennahverkehr

Europäische Aufgabenträger wollen enger kooperieren

17. Mai 2013

90 Vertreter von regionalen Aufgabenträgern des gemeinwirtschaftlichen Eisenbahnverkehrs aus zehn Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben am Mittwoch Verbesserungsmöglichkeiten des Schienenverkehrs in ihren Heimatländern diskutiert. Vertreter von vier nationalen Aufgabenträgerverbänden haben eine Absichtserklärung zu ihrer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet.

Zu den Ergebnissen der Konferenz zählt:

  • der gemeinwirtschaftliche Schienenpersonenverkehr in allen Ländern Europas vor großen Herausforderungen wie dem demografischen Wandel und sich ändernden Nutzerbedürfnissen sowie Finanzierungsproblemen
  • die acht in den letzten drei Jahren gemeinsam umgesetzten Pilotprojekte zur Verbesserung des Eisenbahnverkehrs von INTER-Regio-Rail sind ein Erfolg und übertragbar in andere Regionen Europas
  • die regionalen Aufgabenträger aus Frankreich, Italien, der Tschechischen Republik und Deutschland werden konkrete Möglichkeiten untersuchen, in Zukunft enger zusammen zu arbeiten

(PM BAG-SPNV)

“Bahnhof des Jahres”: Leipzig ist Halbzeit-Favorit

16. Mai 2013

Der Hauptbahnhof Leipzig liegt in der Halbzeitbilanz des Wettbewerbs “Bahnhof des Jahres”  zum dritten Mal in Folge auf Platz 1 der Beliebtheitsskala. Das meldet die Allianz pro Schiene, die den Wettbewerb ausrichtet. Auf den Rängen zwei und drei folgen die Hauptbahnhöfe Hannover und Stuttgart.

Beteiligt haben sich den Angaben zufolge mehr als 1.000 Bahnhofsfans. Noch bis zum 30. Juni können weitere Vorschläge eingereicht werden. 

Weiter Informationen bei der Allianz pro Schiene: 

(PM ApS)

Keolis: Gelbe Karte in der eurobahn

14. Mai 2013

Mit einer Aufklärungskampagne will Keolis Deutschland in den „eurobahnen“ seine Fahrgäste zu einem rücksichtsvolleren Verhalten bewegen „Wer die Füße auf den Sitz gegenüber legt, der muss damit rechnen, von unseren Kundenbetreuen eine ‚Gelbe Karte‘ zu bekommen“, erklärt Unternehmenssprecher Mathias Wieland.

 Mit der „Gelben Karten“ soll in einer sympathischen Art auf die geltenden Beförderungsbedingungen hingewiesen werden, heißt es. Oftmals seien es sogar andere Fahrgäste, die sich über die uneinsichtigen Mitfahrer beschweren würden, wissen die „eurobahn“-Kundenbetreuer aus der Praxis zu berichten. Ab sofort werden sie deshalb die „Gelbe Karte“ verteilen und im Gespräch aufklären.

(PM Keolis)

VDV spricht sich gegen Sozialdumping im ÖPNV aus

14. Mai 2013

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) hat eine Position zur Tariftreue im ÖPNV und SPNV beschlossen. Der Verband und seine rund 600 Mitgliedsunternehmen sprechen sich eindeutig gegen Lohn- und Sozialdumping im deutschen Nahverkehr aus.

„Wir treten für faire Wettbewerbsbedingungen und den Schutz der arbeitenden Menschen in den Verkehrsunternehmen ein. Die untertarifliche Bezahlung und Behandlung von Arbeitnehmern widerspricht dem Gedanken der sozialen Marktwirtschaft in Deutschland und schadet den sozialen Systemen in unserem Land“, so VDV-Präsident Jürgen Fenske.

(PM VDV)

BEG vergibt Expressverkehre in Oberfranken an DB Regio

14. Mai 2013

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hat die dieselbetriebenen Expressverkehre zwischen Bamberg, Lichtenfels, Bayreuth und Hof an DB Regio vergeben, teilte der Aufgabenträger für den SPNV in Bayern mit. Trotz der kurzen Vorlaufzeiten bis zur Inbetriebnahme im Dezember hatten sich mehrere Bahnunternehmen an dem wettbewerblichen Verfahren beteiligt. Mit der Vergabe der Verkehre sichere die BEG das für Oberfranken wichtige Angebot ab 15. Dezember 2013 für zehn weitere Jahre, heißt es.

DB Regio Nordostbayern wird im Rahmen des Vertrages 1,6 Millionen Zugkilometer pro Jahr erbringen und damit zur Sicherung von Arbeitsplätzen und Werkstattkapazitäten in der Region beitragen. Um einen Wettbewerb um das wirtschaftlichste Angebot zu ermöglichen, hatte die BEG im Verfahren moderne Gebrauchtfahrzeuge auch ohne Neigetechnik zugelassen. „Aufgrund der begrenzten finanziellen Mittel durch stetig steigende Infrastrukturgebühren mussten wir auf absolute Wirtschaftlichkeit achten“, so Fritz Czeschka, Geschäftsführer der BEG.

(PM BEG)

BEG mit neuer Fahrplan-App

13. Mai 2013

Den Bayern-Fahrplan gibt es jetzt auch als App. Sowohl in Google Play als auch im iTunes-Store steht die neue Smartphone-Anwendung für Android-Geräte bzw. iPhones ab sofort zur Verfügung, teilte die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) kürzlich mit.

Das kostenlose Angebot der BEG ist ein praktischer Reisebegleiter für den öffentlichen Nah- und Fernverkehr. Ob Fahrpläne und Streckenverbindungen, Echtzeitdaten, ein Kartendienst auch mit Luftbildern oder eine bayernweite Streckennetzkarte für den Eisenbahnverkehr: In puncto Leistungs- und Datenumfang überzeugt die Bayern-Fahrplan-App der BEG. Dank zunehmend minutenaktueller Datenbasis können sich Nutzer aktuell und betreiberneutral über Ankunfts- und Abfahrtszeiten vieler Bahn- und Busunternehmen informieren, nicht zuletzt ist der Bayern-Fahrplan die offizielle Fahrplanauskunft für den ganzen Freistaat.

(PM BEG)

Abellio: Geschäftsführung mit neuer Struktur

13. Mai 2013

Ronald R. F. Lünser, Abellio

Ronald R. F. Lünser, gleichzeitig Geschäftsführer der Abellio Rail NRW GmbH (ABRN) und der deutschen Abellio-Holding Abellio GmbH, wird sich künftig auf die Umsetzung der in NRW gewonnenen Ausschreibungen und den Ausbau der Abellio Rail im nordrhein-westfälischen SPNV-Markt konzentrieren. Hierfür zieht er sich aus der Geschäftsführung der Abellio GmbH zurück. Geschäftsführer der Abellio GmbH bleiben Bernard Kemper (Vors.) und Alex Rentier. Das teilte Abbellio kürzlich mit.

(PM Abellio)

SBB: Regio-Dosto fährt ab 9. Juni im Rheintal

8. Mai 2013

Ab dem 9. Juni verkehren auf der Strecke des Rheintal-Express (REX) zwischen St. Gallen und Chur neue Züge des Typs Regio-Dosto. Für die Kundinnen und Kunden bedeuten die sechsteiligen Doppelstock-Züge der Firma Stadler Rail eine deutliche Komfortsteigerung. Die Regio-Dosto lösen die heutigen Züge ab, die teilweise über 40 Jahre im Einsatz sind.

Das neue Fahrzeug des Typs Regio-Dosto besteht aus hellen, überschaubaren und klimatisierten Innenräumen mit 120 Sitzplätzen in der ersten und 415 Sitzplätzen in der zweiten Klasse. Das Ein- und Aussteigen erfolgt komfortabel und schnell durch die breiten, tief angeordneten Türen.

(PM SBB)

 

AKN ordert 14 neue Alstom-Fahrzeuge

6. Mai 2013

Die AKN Eisenbahn AG wird neue Fahrzeuge anschaffen und circa die Hälfte ihres Fuhrparks austauschen. Das Kaltenkirchen Verkehrsunternehmen hat 14 Neufahrzeuge bei dem Hersteller Alstom bestellt. Derzeit sind bei der AKN zwei Fahrzeugtypen im Einsatz: 18 Triebwagen des Typs VTA (Baujahr 1993) und 15 des Typs VTE (Baujahr 1976/77). Die 14 neuen Fahrzeuge des Typs LINT 54 (Leichter innovativer Nahverkehrstriebwagen) werden ab Ende des Jahres 2015 die dann fast 40 Jahre alten Triebwagen des Typs VTE ersetzen. Die LINT verfügen über Klimaanlagen, bieten mehr Sitzplätze und einen barrierefreien Einstieg. Die Neufahrzeuge werden im gewohnten AKN-Design mit den Farben blau-weiß-rot auf der Linie A 1 zwischen Neumünster und Eidelstedt unterwegs sein. Die Investitionskosten betragen rund 60 Millionen Euro.

(PM AKN/Alstom)

ÖPNV: VDV fordert vernetzte Mobilität

3. Mai 2013

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) hat sich zur Vernetzung von öffentlichem Personenverkehr mit weiteren Mobilitätsangeboten positioniert. Das VDV-Präsidium hat dazu in seiner heutigen Sitzung in München ein entsprechendes Papier verabschiedet und macht deutlich, dass nur eine sinnvolle Kombination von Verkehrsmitteln die veränderten Mobilitätsbedürfnisse der großstädtischen Bevölkerung bedient. Busse und Bahnen nehmen dabei eine Schlüsselrolle ein und benötigen deshalb entsprechende gesetzliche und finanzielle Rahmenbedingungen.

„Das Mobilitätsbedürfnis der Deutschen wächst. In Ballungsräumen und Großstädten lässt die Bedeutung des eigenen PKW gleichzeitig immer weiter nach. Die Bevölkerung wünscht sich eine sinnvolle und gute Vernetzung verschiedener Verkehrsträger, und dabei spielt der Nahverkehr eine entscheidende Rolle“, erklärt VDV-Präsident Jürgen Fenske. Allerdings können auch Busse und Bahnen, die darauf ausgelegt sind viele Fahrgäste gleichzeitig zu befördern, nicht alle individuellen Ansprüche ihrer Kunden bedienen. „Multimodale Mobilität heißt deshalb aus Sicht unserer Branche, eine optimale Kombination der Verkehrsmittel bei gleichzeitiger Verkehrsverlagerung hin zum öffentlichen Personenverkehr. Denn nur durch Verlagerung und gleichzeitige Vernetzung bekommt man die Klima-, Umwelt- und Lärmprobleme im Verkehrssektor gelöst“,  so Fenske.

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